15. April 2012

[Rezension] Die Tochter des Nils



Titel: Tochter des Nils
Autor: Eloise Jarvis McGraw
Verlag: Beltz & Gelberg
Seiten: 352
Genre: Jugendroman



Mara würde alles tun, um aus ihrem Sklavendasein auszubrechen. Deshalb zögert sie nicht, als ihr neuer Herr ihr die Freiheit verspricht, wenn sie einen lebensgefährlichen Auftrag annimmt: Sie soll Thutmosis, den Stiefsohn der herrschenden Pharaonin ausspionieren.

Doch schon bald gerät sie in Bedrängnis und muss, um ihr Leben zu retten, einen zweiten geheimen Auftrag annehmen: Der junge Fürst Scheftu, ein Getreuer Thutmosis', zwingt sie, ohne es zu wissen, eine Doppelrolle zu spielen. - Mara muss nun für zwei erbitterte Feinde Informationen beschaffen.

Würden die erfahren, dass sie für beide arbeitet, so wäre das ihr sicherer Tod.

Das Buch "Die Tochter des Nils" lässt sich flüssig lesen, trotz der ungewöhnlichen Namen. Aber vielleicht macht ihr das ja wie ich und überlest so etwas.

Gerade die Aufteilung in die einzelnen Teile bei "Die Tochter des Nils" macht es einfach der Geschichte zu folgen.
Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass auch immer mal wieder aus der Sicht einer anderen Figur erzählt wird. So erfährt man etwas mehr über die Gefühle und Gedanken der Nebencharaktere.


Etwas was mir gut gefällt ist, dass als Anlage an die Geschichte noch Worterklärungen, ägyptische Gottheiten, assyrische Gottheiten und geografische Begriffe hinzugefügt wurden. Da „Die Tochter des Nils“ im alten Ägypten spielt, tauchen öfter mal Begriffe auf, mit denen ich persönlich nichts anfangen konnte. Nicht jeder weiß z.B., wer oder was Ptah-hotep ist. Ein Blick in die Anlage erleichtert da einiges.

Mara ist eine mutige Hauptfigur, die eine starke Persönlichkeit hat und sie muss dem Leser einfach sympathisch sein.

Ein toller, spannender Jugendroman, der mal ganz ohne Fantasy auskommt.


5 von 5

1 Kommentar:

  1. Och, wie lange ist das her xD
    Ich habe vor ewigen Zeiten ein Referat über dieses Buch gehalten. Beziehungsweise ich glaube, da unser Professor für ein Jahr in den Krankenstand ging haben wir es doch nie gehalten, aber eben fleißig geübt... ganz umsonst.
    Ich fand die Geschichte sehr lieb :) vorallen Mara ist ein sypathischer Hauptcharakter, mit dem man sich gerne auf eine Reise wagt.

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