19. April 2012

[Rezension] Prinzessin per Express


Prinzessin per Express von Gemma Townley
Erschienen: Mai 2007
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 362
Genre: Frauenroman

Natalie wohnt seit einem Monat in London. Eigentlich ist sie nur nach London gezogen um ihrer Familie und ihrem Exfreund zu zeigen, dass sie ein aufregendes Leben führt.
Natalie hat noch keinen Anschluss gefunden und so sitzt sie am Wochenende in ihrer Wohnung und langweilt sich. Die einzige Post die sie erhält ist an ihre Vormieterin Cressida adressiert.


Ihren Freunden erzählt sie jedoch, dass sie dabei ist ihren eigenen Shop zu eröffnen, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Sie arbeitet in einer Boutique und verkauft Designerklamotten.
Als sie dann einen Abend mit ihren Kolleginnen ausgeht, kommt sie angetrunken nach Hause und öffnet einen Brief an Cressida, der wie eine Einladung aussieht. Natalie hofft auf eine exklusive Party und muss feststellen, dass es sich um einen Partnervermittlungsbrief handelt. Darin wird ein gewisser Simon Rutherford angepriesen, der ein großes Vermögen angehäuft hat. Eine Telefonnummer steht auch dabei, also ruft Natalie diesen Simon an und spricht ihm auf den Anrufbeantworter.

Um nicht zu verraten, wo sie die Nummer herhat, gibt sie sich nun als wohlhabende Cressida aus, die die Nummer von einer gemeinsamen Bekannten hat. Simon möchte sie gerne kennenlernen und so kommt es zu einem Treffen.


Die Chemie zwischen den beiden stimmt und Natalie verstrickt sich immer mehr in Lügengeschichten. Als dann noch ihre beste Freundin vorbeikommt, die immer noch nichts von ihrer aktuellen beruflichen Situation weiß, ist das Chaos perfekt.

Letztendlich ist die entscheidende Frage: Wie wird Simon reagieren, wenn er erfährt, dass Cressida nur ein Mädchen vom Lande ist?




Ich hätte wirklich gerne mehr über das Buch „Prinzessin per Express“ geschrieben, aber Fakt ist, dass das Buch einfach nicht mehr hergibt. Die Geschichte ist langweilig und vorhersehbar.

Meiner Meinung nach ist der Grundgedanke nicht schlecht. Da hätte man definitiv mehr draus machen können.

Nebenbei finde ich den Titel „Prinzessin per Express“ unpassend. Denn mal ehrlich, wer stellt sich bei dem Titel nicht eine Geschichte á la Kate Middleton vor?


Zu den Hauptpersonen kann ich nicht viel schreiben. Die waren ziemlich blass. Normalerweise habe ich immer ein Bild vor Augen, wie die Personen, oder auch die Umgebung in den Geschichten aussehen. Ich bin halt in der Geschichte mittendrin. Doch bei "Prinzessin per Express" ist alles ziemlich oberflächlich und blass - fast langweilig. 

Kurz noch eine Info zur Autorin: Gemma Townley ist die Schwester von Sophie Kinsella, von der ich bereits einige gute Bücher besitze. 


Leider kommt Gemma Townley mit "Prinzessin per Express" nicht an ihre erfolgreiche Schwester ran.

1 von 5


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