12. Mai 2012

[Rezension] Flieh, solange du kannst

Flieh, solange du kannst! von Brenda Novak
Erschienen ist der Psychothriller 2008 im Mira Taschenbuch Verlag.
In Zahlen: 460 Seiten, 25 Kapitel

Vanessa plant mit ihrem 5-jährigen Sohn Dominic vor dem tyrannischen Lebensgefährten Manuel zu fliegen. Damit das auch gelingt bekommt sie Hilfe von dem Gärtner und dem Kindermädchen.

Mit neuen Identitäten (im weiteren Verlauf heißen die beiden Emma und Max) machen sich die Beiden auf den Weg. Erschwerend kommt hinzu, dass Dominc an Diabetes leidet und Vanessa kaum Geld hat.

Schon bald treffen sie in einem Motel Preston.
Preston ist ein selbstmordgefährdeter, frisch geschiedener junger Mann, der auf einem Rachefeldzug ist. Denn Preston hat vor einigen Monaten seinen geliebten Sohn, der etwa in Dominics Alter war, durch einen Ärztefehler verloren.

Vanessa ist aufs Prestons Hilfe angewiesen, als Manuel und seine Handlanger ihr und Dominic dicht auf den Fersen sind. Preston gefällt die Situation gar nicht, trotzdem nimmt er die beiden mit.

Es beginnt eine Jagd quer durch die Staaten der USA und dabei kommen sich Vanessa und Preston sehr viel näher als geplant.

Als Manuel dann erfährt, dass Vanessa mit einem anderen Mann unterwegs ist, steht für ihn fest, Vanessa und ihr Liebhaber müssen sterben.



Bei "Flieh, solange du kannst" gefällt mir, dass es gleich von der ersten Seite an los geht. Kein drumherum Geschreibe.  Wobei ich das auch als kleinen Nachteil sehe, weil der Leser nicht den Hintergrund ihrer Flucht erfährt. Klar weiß man, dass Manuel brutal und ein Kontrollfreak ist, aber warum will Vanessa jetzt auf einmal fliehen? Was ist passiert? Im Laufe der Geschichte erfährt man aber mehr von dem Hintergrund.

Vanessa möchte ihrem Sohn alles recht machen und trotzdem kann sie ihm nicht jeden Wunsch erfüllen. Sie kann einem echt leid tun, da ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Als sie dann Preston trifft, war ich schon sehr erleichtert. Während einer Flucht einen Mann an seiner Seite zu haben, ist ja wirklich nicht schlecht ;)

Die Genre-Bezeichnung Psychothriller (steht so auf dem Cover) finde ich auch hier wieder nicht passend. Größtenteils geht es um die Beziehung, die sich zwischen Vanessa und Preston und vor allem Preston und Dominic, entwickelt. Ab und zu wird dann mal aus der Sicht von Manuel geschrieben. Hinzu kommt dann noch, dass mehrmals erwähnt wird, dass Vanessa Angst vor Manuel hat. Aber irgendwie kam das bei mir nicht so an.

Im Großen und Ganzen ist alles sehr vorhersehbar. So eine Geschichte ist einfach nichts Neues.
Trotzdem ist es ein gutes Buch, dass man ruhig mal lesen kann (aber nicht muss) ;)


3 von 5


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