6. Juni 2012

[Rezension] Ich will doch nur küssen


Erschienen ist der Roman 2012 im Heyne Verlag
Das Buch in Zahlen: 464 Seiten; 19 Kapitel
Inkl. Leseprobe für und ein Werkverzeichnis von Carly Phillips

Faith kehrt in ihre Heimatstadt Serendipity zurück. Nach dem ihr Vater von einigen Einwohnern das Vermögen veruntreut hat, ist sie dort alles andere als willkommen. Überall wird Faith mit dem Verbrechen in Verbindung gebracht. Nur wenige glauben daran, dass auch sie ein Opfer ihres Vaters war.

Doch Faith ist nicht der einzige neue Einwohner in Serendipity. Ethan Barron kehrt nach 10 Jahren in die Stadt zurück, in der er seine beiden Brüder Nash und Dare, nach dem tragischen Tod  ihrer Eltern, zurückgelassen hat. Ethan`s Ziel ist es, das Vertrauen seiner Brüder zurückzugewinnen. Das wird allerdings nicht einfach, denn beide sind nicht gut auf Ethan zu sprechen.


Ethan engagiert Faith als Innenarchitektin für seine Villa, um ihr aus ihrer finanziellen Misslage zu helfen.

Faith und Ethan hatten bereits vor 10 Jahren eine gemeinsame Geschichte und auch jetzt dauert es nicht lange, bis die Gefühle zwischen den beiden neu entfacht sind.

Dann steht plötzlich die Halbschwester von Ethan, Nash und Dare vor Ethan`s Tür und die Barron-Brüder sollen dem Teenager nun eine heile Familie vorgaukeln. Faith fühlt sich fehl am Platz, doch Ethan ist nicht bereits, sie einfach so gehen zu lassen.

Und mein Standardsatz: Wie es ausgeht möchte ich (wie immer) nicht verraten...



"Ich will doch nur küssen" ist, wie man sich bei dem Namen schon denken kann, ein Frauenroman, also leichte Kost. Es gibt kein großes hin und her und der Leser merkt sofort: Zwischen Faith und Ethan funkt es.

In "Ich will doch nur küssen" wird ständig die Sichtweise gewechselt. Für den Leser heißt das: Man erfährt nicht nur etwas von Faith`s Gedanken und ihrem Leben, sondern auch von Ethan`s. Ich mag dieses schnelle hin- und herspringen, wenn gleich zu erkennen ist bei wem ich gerade bin. Und das wusste ich immer...

Eine Kleinigkeit hat mich gestört: Es wird immer wieder erwähnt, dass Faith unter den Verbrechen ihres Vaters zu leidern hat, aber irgendwie hab ich nicht das Gefühl gehabt. Gut, zwei oder drei Mal wurde über sie gelästert, aber dass rechtfertigt nicht den Schmerz den sie hat.

Die Leseprobe hat mich auch schon neugierig auf den zweiten Teil ("Ich will nur dein Glück") gemacht. Soviel verrate ich euch: Es geht um Nash Barron.

Ansonsten ist "Ich will doch nur küssen" ein MUSS für alle Carly Phillips Fans, aber auch für diejenigen unter euch, die Gefallen an solchen Romanen haben.

5 von 5

1 Kommentar:

  1. sehr schöne Rezi! Du hast mich gerade sehr neugirig auf das Buch gemacht. Eine leichte Leselektüre kann man immer brauchen ;) Mal sehen, ob es das Buch auch als Hörbuch gibt.
    lg,
    madi

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