30. Juli 2012

[Rezension] Die Erwählte - Der Weg in die Dunkelheit


Der Weg in die Dunkelheit 1: Die Erwählte von Erica O`Rourke
Deutsche Erstveröffentlichung: 2012
Verlag: Blanvalet
Seiten: 416
Genre: Fantasy
Die 17-jährige Mo Fitzegrad mag es nicht im Rampenlicht zu stehen. Doch als Tochter eines verurteilten Verbrechers und Nichte des Mafia-Bosses ist das gar nicht so einfach unsichtbar zu sein. Dann wird sie Zeugin, wie ihre besten Freundin Verity von seltsamen Kreaturen grausam ermordet wird und Mo`s Leben ändert sich schlagartig, denn Mo will Rache.

Doch Verity war anscheinend nicht die, für die Mo sie gehalten hat. Darauf aufmerksam macht sie der gutaussehende Luc, der immer mal wieder auftaucht und plötzlich wieder verschwindet. Mo erfährt, dass Luc ein Erbe einer mächtigen magischen Dynastie ist. Er braucht Mo um den Weltuntergang zu verhindern.

Und dann ist da noch Colin, der attraktive Bodyguard, den ihr Onkel ihr aufs Auge gedrückt hat. Doch Colin ist gar nicht so nervig wie anfangs gedacht,

Mo muss wählen zwischen zwei Welten, zwei Schicksalen- und den beiden Männern in ihrem Leben.



"Die Erwählte" ist der erste Teil einer Trilogie. Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht so ganz, warum im Moment nur noch Trilogien auf den Büchermarkt kommen. Kann man denn nicht mehr eine Geschichte mit einem Buch abschließen? Das Buch kann ja auch ruhig ein wenig dicker sein. ;)

Ich finde, "Die Erwählte" hätte auch nach diesem Buch enden können. Es ist ein abgeschlossenes Ende und ich weiß auch nicht, was in den nächsten beiden Büchern passieren soll. Aber ich lass mich überraschen.

Der Anfang beginnt sehr schleppend, die Geschichte baut sich langsam auf und dann passiert plötzlich so viel auf einmal, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Die Beschreibungen rund um die Magie usw. fand ich ab und zu ein wenig schwammig. 

Mo ist eine sympatische Hauptfigur, die eigentlich als schüchtern beschrieben wird, aber meiner Meinung nach ist sie wirklich mutig, auch was den Umgang mit Männern angeht.
Den gut aussehenden Luc fand ich irgendwie nicht sympatisch und das hat sich auch im Laufe der Geschichte nicht geändert. Colin hingegen fand ich seeeehr sympatisch.

Insgesamt ist "Die Erwählte" ein gutes Buch. Mit einem Kauf macht man auf jeden Fall nicht viel falsch. Schade, dass das Buch nicht nach diesem Teil einfach endet. Ich mochte den Ausgang :)

4 von 5

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