28. Juli 2012

[Rezension] Satans Erbe


www.bookshouse.de
Satans Erbe von John Maylynn
Erscheinungsdatum: 01.07.2012
Verlag: bookshouse
Seiten: 386
Genre: Ein Mix aus Psychothriller und Drama mit einem Hauch Mystery und History
Altersempfehlung: ab 18!

"Wenn die Hölle ihre Dämonen verstößt, kennt das Leben kein Erbarmen mit denjenigen, die das Pech haben, einer zum Psychopathen gereiften Kreatur zu begegnen, die wieder ins Höllenreich aufgenommen werden will."

Interlaken, Schweiz. Hier behandelt Dr. med. Sibylle Bachmann, forensische Traumatologin und Stationsärztin einer psychiatrischen Luxusklinik, im Jahr 2008 die 23-jährige Elisa, die seit ihrer Einlieferung vor 10 Jahren teilnahmslos vor sich hin vegetiert. Bis sich eines Morgens durch ein geheimnisvollen Manuskript alles ändert.

Sybille stößt auf das Vermächtnis einer Gemeinschaft, mit deren teuflischen Machenschaften Elisa auf geheimnisvolle Weise verbunden scheint und deren Wurzeln Jahrhunderte zurückreichen. Die "Engel der Schwarzen Rode". (bookshouse.de)


Die Geschichte springt am Anfang mit jedem Kapitel in eine andere Zeit. So befindet man sich z.B. erst im Jahr 2008, dann in der Flower Power Zeit 1974. Und dann widerrum kann es passieren, dass das folgende Kapitel im Jahr 1190 n. Chr. spielt. Geschrieben wird jedoch immer in der Gegenwart.

Es lässt sich durch die Zeitsprünge nicht vermeiden, dass viele Personen und Namen auftauchen, doch da man durch die guten Beschreibungen gleich ein genaues Bild der Protagonisten vor Augen hat, kommt man nicht durcheinander. Der Leser wird auch vor jedem Kapitel darauf hingewiesen, wo man sich jetzt befindet.

Durch die verschiedenen einzelnen Geschichten, erkennt man zu Beginn einfach nicht den Zusammenhang zwischen den Personen.. Nicht nur einmal habe ich versucht die Verbindung der einzelnen Protagonisten zu suchen, aber gerade das macht "Satans Erbe" so interessant und spannend. Da die Geschichte auch einfach nicht vorhersehbar ist, wird der Leser immer mal wieder überrascht.

Dennoch ist das Buch ist wirklich mit vorsicht zu genießen. Einige Kapitel sind schon sehr heftig und haben mir ein ungutes Gefühl gegeben. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu sensibel.

Der Schreibstil ist trotz allem sehr angenehm zu lesen. Langweilig ist das Buch auf jeden Fall keine Minute.

John Maylynn schafft es sehr gut die Spannung langsam aufzubauen und über die 390 Seiten aufrecht zu erhalten. Fans von Thrillern sollten sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Zart beiseitete Personen, sollten aber vielleicht doch die Finger davon lassen.


4 von 5

Ein großes Dankeschön geht an den Bookshouse Verlag. Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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