26. September 2012

[Rezension] Gefangen in Harmony


Titel: Gefangen in Harmony
Autor: Walter Greatshell
Erschienen am: 18.05.2012
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Science-Fiction
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Maddy Grant ist aufgewacht. 

Nach einem schrecklichen Unfall hat sie über ein Jahr im Koma gelegen. Nun haben Wissenschaftler einen Teil ihres Gehirns durch Elektronik ersetzt. Maddy kann wieder klar denken. Sie ist wieder sie selbst. In dem kleinen Ort Harmony soll Maddy lernen, wieder ein normales Leben zu führen. 

Doch Harmony ist kein normales Dorf. Es steht auf keiner Landkarte. Und es gibt da noch andere Details, die nicht ins Bild passen. Denn Maddy ist mehr als nur geheilt. Sie verarbeitet Informationen wie ein Computer, und sie kann aus einfachsten Dingen tödliche Waffen bauen - in Höchstgeschwindigkeit.


Zuerst habe ich gedacht, dass "Gefangen in Harmony" eine Dystopie ist, doch umso mehr ich gelesen habe, umso bewusster wurde mir, dass es sich um ein reines Science-Fiction-Buch handelt. Und das muss man halt mögen.

Die Hauptfigur Maddy ist nach ihrer Operation superintelligent, nervt aber trotzdem nicht. Ganz im Gegenteil ich war faszinierend von ihren Gedankengängen. Besonders, wie sie so nach und nach das Rätsel löst, hat mich beeindruckt. Die restlichen Protagonisten treten nicht oft in Erscheinung, daher kann ich nicht viel zu ihnen sagen.

Ich habe mich am Anfang ein wenig schwer mit der Geschichte getan, denn es passieren so viele Sachen, die erst im Nachhinein aufgeklärt werden. Man liest das Buch also und versteht die ganze Zeit nicht wieso, weshalb, warum. Doch dann gegen Ende gibt es dann den berühmte "Aha-Effekt". Alles fängt an logisch zu erscheinen.

Walter Greatshell versteht es auf jeden Fall eine spannende Geschichte zu verfassen. Ab und zu fand ich das Buch allerdings ein wenig unappetitlich.

Bei "Gefangen in Harmony" ist es leider so, dass man total aufmerksam lesen muss. Und gerade wenn es um kompliziertere, technische Erklärungen geht, viel es mir sehr schwer noch  konzentriert zu lesen. Das wird wahrscheinlich auch der Grund sein, warum ich manche Dinge im nachhinein einfach nicht verstanden habe.

Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der auf Science Fiction steht und Geschichten mag, die erst im nachhinein einen Sinn ergeben.

3 von 5

Kommentare:

  1. Klingt gar nicht schlecht. Ich bin ja eigentlich nicht so SciFi-Fan, aber da mich "EarthGirl" so absolut überzeugt hat, wäre das vielleicht do etwas für mich.

    LG, Julia

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  2. Schöne Rezi!Ach ich liebe diesen Feenstaub.Auf meinem Blog ist er auch bunt.

    LG May

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  3. Interessant finde ich, dass bei der englischen Ausgabe "Ab 18 Jahren" steht. Das könnte ich unterstreichen bzw. mind. ab 16 Jahren. Eine Verfilmung wäre sicherlich ab 18!!!
    Ich werde das Buch wahrscheinlich noch ein zweites Mal lesen und dann eine Rezension schreiben. Es hat mir einen Einblick in ein ganz anderes Genre gegeben. Ich hatte mir nämlich die Beschreibung nicht richtig durchgelesen und habe irgendeine paranormale Romanze und keine hochpsychologische, technische Dystopie mit einem bizarren Waschbären erwartet :D

    Liebe Grüße
    Souci
    ~ buecher-garten.blogspot.de

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