25. Dezember 2012

[Rezension] Der letzte Zauberlehrling


Titel: Der letzte Zauberlehrling
Autor: Gerd Ruebenstrunk
Verlag: Ars Edition
Genre: Fantasy, Kinder-/Jugendbuch
Seiten: 448
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 Aus der französischen Provinz reist der junge Zauberlehrling Humbert ins Paris des 19. Jahrhunderts, um sich beim alljährlichen Ball der Zauberer einen neuen Meister zu suchen. Doch in der großen Stadt angekommen, stellt er erschüttert fest, dass die Welt der Magie nicht mehr das ist, was sie einmal war. Denn fast alle Zauberer haben ihre Kräfte an den reichen Unternehmer Pompignac verkauft. Nur Humberts neuer Meister, ein wahrer Sonderling, ist noch im Vollbesitz seiner magischen Kräfte – und denkt nicht ans Verkaufen!

Doch worum geht es dem Geschäftsmann eigentlich? Nur ums Geld? Oder steckt eine geheime Verschwörung dahinter? Ehe Humbert sich versieht, geraten er und seine neuen Freunde in einen Strudel gefährlicher Ereignisse: Was hat der Erzkanzler mit all dem zu tun? Steht womöglich die Zukunft der Zauberei auf dem Spiel? (Quelle: Ars Edition)
Bücher mit Zauberern als Hauptprotagonisten findet man in meinem Bücherregal nicht sehr viele. Wenn ich so recht überlege stehen da eigentlich auch nur die Harry Potter Bände. Als ich dann dieses zauberhafte Cover von "Der letzte Zauberlehrling" gesehen habe, stand für mich sofort fest: Das muss ich haben.

Aber es ist nicht nur das Cover, mit dem dieses Buch besticht. Auch inhaltlich war es ein reines Vergnügen in das frühere Paris zu reisen und sich von Gerd Ruebenstrunk verzaubern zu lassen.

"Der letzte Zauberlehrling" ist mein erstes Buch von Gerd Ruebenstrunk und bei neu-entdeckten Schriftstellern bin ich immer sehr neugierig, wie ist der Schreibstil? Werden Beschreibungen so ausgeführt, dass ich das Gefühl habe, direkt vor Ort zu sein? Schon nach den ersten Seiten wurde ich beruhigt. Gerd Ruebenstrunk hat einen sehr angenehmen und Schreibstil.

Zwar ist "Der letzte Zauberlehrling" ein Kinderbuch, aber auch mit fast Mitte 20 kann man die Geschichte wirklich genießen. Als "All Age" würde ich das Buch trotzdem nicht bezeichnen. Dem ein oder anderen könnte die Geschichte zu unspektakulär oder zu "glatt" sein, da das Buch ohne Gewalt und Beziehungsproblemen auskommt. Für Kinder (Altersempfehlung 12-15) ist "Der letzte Zauberlehrling" aber perfekt.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Kapitel mit Überschriften anfangen, die den Leser schon mal darauf vorbereiten was ihn auf den folgenden Seiten erwartet. Gerade wenn ein Kapitel nicht aus der Sicht von Humbert, sondern aus der Perpektive von dem Werhörnchen Lothar geschrieben ist.

Übrigens war Lothar einer meiner liebsten Figuren aus dem Buch. Er ist zwar alles andere als nett und zuvorkommend, aber manchmal muss man einfach über seine eingebildeten Gedanken schmunzeln. Die Idee ein Dämonen in den Körper eines Eichhörnchen zu stecken finde ich sehr außergewöhnlich und hat mir gefallen.

Etwas schade fand ich, dass die Tatsache, dass das Buch im 19. Jahrhundert spielen sollte, bei mir nicht so ganz angekommen ist. Irgendwie hatte ich immer wieder die heutige Zeit vor Augen. Zwar werden ein paar Hinweise auf die Zeit gegeben, aber ansonsten wird größtenteils nicht darauf eingegangen. Ebensogut hätte es auch im Jahr 2012 spielen können.

"Der letzte Zauberlehrling" ist zwar kein Harry Potter, aber trotzdem ein fantasievolles Kinderbuch. Erzählstil und Darstellung der Charakter haben mir sehr gut gefallen. Die ein oder andere Überraschung hält das Buch für den Leser bereit.

5 von 5


Für die Übersendung des Rezensionsexemplares möchte ich mich bedanken bei :
     und        

 

Kommentare:

  1. Lieve Svenja,

    angelockt vom Cover habe ich mich doch gleich mal an das Lesen deiner Rezension gemacht. Ich persönlich finde Bücher die mit den Worten "Der Letzte bla bla bla" anfangen immer sehr traurig (hört sich kindisch an, ist aber so >////<)
    Für mich ist das Buch leider nichts. Obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte, mehr Zauberer in mein Bücherregal zu lassen ... hm.
    Aber ich habe noch ein paar nachträgliche Weihnachstgeschenke zu kaufen. Vielleicht wäre das Buch ja was für eine 11. Jährige Leseratte?

    Auch wenn ich dir durch meine Angewohnheit der Taschenbücherumknickerei suspekt erscheine ;) so landet dein Bücherblog doch gleich mal auf meiner "Hier bin ich gerne" Liste.

    Liebe Grüße und noch einen schönen Dinstag :D
    Cassy K.

    http://casandrakrammer.blogspot.de/

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    1. Für eine 11-jährige Leseratte ist das Buch wirklich optimal :D

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  2. Bücher mit Zauberern sind in meinem Bücherregal auch so gut wie gar nicht vertreten. "Der letzte Zauberlehrling" klingt aber wirklich gut und das Cover ist ja mal total schön *.* Wandert auf jeden Fall auf meine Wunschliste :D

    LG Filo

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