12. März 2013

BuchVerfilmungs-Challenge Nr. 9

Gleich in den ersten Minuten habe ich festgestellt, dass Julianne Hough die perfekte Besetzung für Katie war. Fast so habe ich sie mir vorgestellt. Was mir nicht gefallen hat ist, dass sie nicht dieses zerbrechliche rübergebracht hat. Sie war mir einfach zu stark. Im Buch wird erwähnt, dass sie schüchtern ist und Augenkontakt meidet, aber im Film tut sie das nicht. Ich weiß nicht, warum gerade das so gestört hat.

Josh Duhamel ist zwar ein toller Schauspieler, aber ich konnte ihm die Vaterfigur nicht so abnehmen. Außerdem fehlten die, in dem Buch oft erwähnten, grauen Haare... Außerdem war er irgendwie schon so gut wie über seine verstorbene Frau hinweg. Im Buch scheint er noch mehr mit sich zu kämpfen.

Den Film habe ich wieder mit meinem Freund gesehen, der das Buch natürlich nicht kennt. Die Handlung weicht sehr von der eigentlichen Geschichte ab, aber für diejenigen, die das Buch nicht kennen ist es vermutlicher Verständlicher.

Die erste Stunde hat sich jedoch sehr in die Länge gezogen und mein Freund hat schon angefangen rumzuzappeln. Dafür war die zweite Hälfte umso spannender. Den Teil hat der Regisseur Lasse Hellström wirklich gut hinbekommen.

Es gab wieder viele Abweichungen von der eigentlichen Geschichte. Ich verstehe einfach nicht, warum man so Kleinigkeiten verändern muss. Warum waren beim großen Finale anstatt beide nur ein Kind zu Hause? Was hätte das geändert?

Ich bleibe der Meinung, dass sich die Bücher von Nicholas Sparks einfach nicht als Filmvorlage eignen. Die Emotionen und Gefühle kommen auf der Leinwand einfach nicht so rüber wie im Buch. Aber ich gebe nicht auf und werde weiter nach der perfekten Nicholas-Sparks-Verfilmung suchen ;)

Kommentare:

  1. Achja, das verstehe ich auch immer nicht, wenn die Handlung im Film an manchen Stellen geändert wird und es eigentlich total unnötig ist -.-
    Und ich kann mir gut vorstellen, dass die Gefühle im Buch besser rüber kommen als im Film... Naja, mal schauen, ob ich dazu kommen, den Film zu sehen :P

    LG Filo

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  2. Das passiert leider viel zu oft, dass in Verfilmungen sehr viel abgeändert wird. Manchmal ist ja sogar ganz gut, aber meistens geht es doch irgendwie in die Hose... :(
    Ich habe jetzt schon total viel Angst vor der Verfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Das KANN einfach nicht gut gehen. *schluchz* Dabei ist das Buch doch so schön.
    Eine gelungene Verfilmung war meiner Meinung nach aber "Die Tribute von Panem". Trotz Wackelkamera :)

    LG Hanna

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    1. "Die Tribute von Panem" fand ich auch echt gut.
      Das hatte ich nicht so erwartet. Ich war wirklich überrascht!

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  3. Ich fand auch, dass sich der Anfang ein bisschen gezogen hat, aber das spannende Ende hat das zum Glück wieder rausgeholt.
    Abslout rechtgeben muss ich dir in dem Punkt, dass Filme oft nicht Emotionen genauso gut vermitteln wie die Buchvorlagen. Deswegen fürchte ich mich so vor der Verfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Der Film könnte alles zerstören!!

    Hatte mich jedenfalls sehr auf deine Meinung zum Film gefreut, nach deinem Kommentar bei meiner Blitz- Rezi ;D,
    liebe Grüße, Clara :)

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  4. Huch,da ist er ja schon der Vergleich :D
    Ich sehe das auch so, dass Sparks-Bücher nicht als Filmvorlage dienen. Passt irgendwie nicht. Wobei ich sagen muss, dass mir 'The Notebook' (auf deutsch glaub ich 'Wie ein einziger Tag') als Film sogar besser gefallen hat als das Buch!

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    1. Ach ehrlich? Das Buch habe ich ja noch nicht gelesen, aber liegt hier auch noch rum.
      Da bin ich jetzt richtig gespannt :)

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  5. Ohjaa! The Notebook war am Schluss echt sehr, sehhhr emotional! Und Nur mit dir fand ich als Film auch net schlecht.
    Werde auf jeden Fall nächste Woche in den Film gehen. Ich bin schon sooooo gespannt und freu mich wahnsinnig! Mal schaun, ob ich dann der gleichen Meinung bin wie du. Aber die Emotionen umzusetzen stell ich mir auch schwer vor, Sparks Bücher leben ja eig von den Emotionen, die er hervorruft.

    lg. Tine =)

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    1. Sehe ich auch so :D
      Ach man jetzt bin ich richtig gespannt auf "The Notebook".

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