27. März 2013

[Rezension] Lost Girl

Titel: Lost Girl
Autor: Sangu Mandanna
Verlag: Ravensburger
Genre: Dystopie + Science-Fiction
Seiten: 448
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Amarras Eltern lieben ihre Tochter so sehr, dass sie eine Doppelgängerin erschaffen lassen. Sie wächst abgeschottet von der Außenwelt auf und hat nur eine Bestimmung: die echte Amarra im Todesfall zu ersetzen. Darum muss sie wissen, was Amarra weiß; essen, was Amarra isst; lesen, was Amarra liest.

Und obwohl sie nur lieben darf, wen Amarra liebt, verliebt sie sich Sean, einen ihrer Betreuer - ein lebensgefährlicher Verstoß gegen die Spielregeln eines grausamen Experiments.


Ich persönlich finde ja, dass es weit aus spektakulärere Cover gibt als das für "Lost Girl", aber wie gut, dass der Inhalt wesentlich besser ist.

Das Buch ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Wobei Teil 1 hauptsächlich dazu da ist, um den Leser das Leben des Echos Eva näher zu bringen. Das muss aber auch sein, sonst versteht man einfach nicht was Eva durchmacht. In den ersten Kapiteln gibt es auch mehrere Zeitsprünge. Stört aber nicht weiter.

Eva lebt eigentlich nur, weil es in Indien Amarra gibt. Die Eltern von Amarra haben sie in Auftrag gegeben, falls ihrer Tochter etwas zustoßen sollte. Eva lebt in Großbritannien und muss ihr Leben lang alles machen was auch Amarra macht. Einen eigenen Kopf darf Eva eigentlich nicht haben.

Die Idee für die Geschichte finde ich schon sehr heftig. Man bekommt beim Lesen Mitleid mit Eva. Sie ist ja doch ein Mensch und wird einfach wie eine Kopie behandelt. Man wünscht ihr so seht, dass sie es schafft als eigenständige Person mit Gefühlen angesehen zu werden.

Der Lauf der Geschichte ist zwar nicht ungewöhnlich oder einzigartig, aber trotzdem fesselnd. Eben weil es mal etwas komplett anderes ist. Mit dem Ende ist das allerdings so eine Sache. Es ist ein wenig vorhersehbar, aber doch anders.
Von dem Schauplatz "Indien" habe ich mir ein wenig mehr erhofft. Man bekommt von der Kultur und der Umgebung nur sehr wenig mit. Ebenso gut hätte das Buch auch in Deutschland, der USA oder im Takatukaland spielen können.

"Lost Girl" ist eine abschließende Geschichte, das heißt man muss nicht verzweifelt auf ein Nachfolgeband warten. Das gibt einen großen Pluspunkt!

Ein Buch über ein interessantes und außergewöhnliches Thema, das den Leser zum Nachdenken bringt. Irgendwie findet man die Geschichte ein bisschen gruselig und Eva tat mir so Leid, aber gerade deswegen lässt einem das Buch nicht los.

5 von 5

Kommentare:

  1. Es hat mich schon damals gereizt, als ich das erste Mal von dem Buch gehört habe und die ganzen positiven Rezis machen nur noch mehr Lust darauf :-)

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  2. Hey :)
    Lost girl hat mir auch gut gefallen.
    So die Idee mit dem Klonen ist ja noch relativ neu. Und in den verschiedenen Büchern haben die klone unterschiedliche Stellungen. Wenn man zum Beispiel Beta und Lost Girl vergleicht, ist die Idee hinter dem Klonen eine total andere.
    Mich persönlich faszinieren solche Geschichten.
    LG
    Caro

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  3. Also ich hoffe mal,dass meine Ellis nicht auf die Idee kommen mich zu *klonen*:)
    Liebe Grüße
    Maren:*

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  4. hey,
    mir hat lost girl auch sehr gut gefallen, na vlt hast du ja lust dir auch mal meine rezi zu dem buch durchzulesen:)
    http://celina-traumwelten.blogspot.de/2013/03/rezension-lost-girl-im-schatten-der.html

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  5. So langsam muss ich das Buch wirklich mal lesen! Klingt echt super! Ich hoffe, dass ich Lost Girl bald mal in die Finger bekomme. :)

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  6. Hört sich gar nicht mal schlecht an! Schöne Rezension! :))

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    1. Waaaaa, der Smiley sollte doch nicht SO lachen... D: Die sind gruselig... ;)

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    2. Das ist allerdings ein böses lachen :D
      Aber ich weiß ja wie du es meinst ;)

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  7. Wir reden gerade im Philosphie unterricht über klonen und obwohl es interessant sein könnte, ist es schrecklich -.- Trotzdem klingt das total spannend. Vielleicht sollte ich meinen Hass auf dieses Thema mal beiseite legen und dieses Buch lesen:)
    P.S.: Die Smileys sind alle gruselig...

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