30. Mai 2013

[Rezension] Der geheime Name



Titel: Der geheime Name
Autor: Daniela Winterfeld
Verlag: Knaur
Genre: Thrillermärchen
Seiten: 528

Einband: Softcover
Preis: 12,99€
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Rumpelstilzchen wollte das Kind der Königin. Er bekam es nicht. Jahrhunderte später schließt ein anderes Wesen seiner Art einen neuen Pakt – und wird ebenfalls betrogen. Seitdem sucht es unablässig nach dem Kind…

Seit sie denken kann, ist Fina mit ihrer Mutter auf der Flucht. Doch jetzt, mit 19, will sie endlich ein richtiges Zuhause finden und zieht zu ihrer Großmutter, die am Rand eines düsteren Moores lebt. Das Moor fasziniert Fina vom ersten Moment an – genau wie der geheimnisvolle Junge, der dort lebt.

Weder Fina noch der Junge ahnen, dass sie beide nur Figuren in einem Spiel sind, das dem betrogenen Wesen endlich seinen Lohn bringen soll…

 
Ehrlich gesagt dachte ich, dass "Der geheime Name" ein Jugendbuch ist. Ist es aber irgendwie nicht. Womit ich bei diesem Buch nicht gerechnet habe, ist diese Härte. Da geht es dann plötzlich um Sklaverei und Folter und darüber war ich ein bisschen geschockt. Doch es passt durchaus zu dieser finsteren Geschichte.

Ganz süß fand ich aber diese kleine, feine Liebesgeschichte, die in dem Buch eingebaut wurde. "Der Junge" ist dabei wirklich mein charakterisches Highlight in dem Buch. Er ist wirklich authentisch und hat durch seine Geschichte mein Mitleid geweckt. Fina fand ich ein wenig durchschnittlich. Da kann ich nicht meckern und auch nicht loben ;) Ich finde aber komischerweise, dass sie nicht anders hätte sein dürfen.

Aber ganz gruselig fand ich "das geheime Wesen". Das Wesen ist hässlich und gruselig. Daniela Winterfeld hat wirklich eine einzigartige Kreatur geschaffen, die sich in mein Hirn eingebrannt hat.

Mir hat aber das Zusammenspiel mit dem Märchen runf um "Rumeplstilzchen" total gut gefallen. Man erkennt so einige Parallelen und Daniela Winterfeld hat es geschafft diese Parallelen ins moderne umzusetzen und trotzdem noch neue Ideen mit in die Geschichte einzubringen.

Außerdem finde ich, dass Daniela Winterfeld einen sehr bildhaften und angenehmen Schreibstil hat. Wobei ich anfangs nicht richtig in die Geschichte reingekommen bin. Auch im nachhinein finde ich, dass der Anfang irgendwie nicht zum Rest des Buches passt.

Trotz all dem Positiven finde ich, dass die Geschichte ab und zu auch ihre Längen hat. Dann passiert einfach auf 100 Seiten gar nichts und das macht das Buch ein wenig langatmig.

"Der geheime Name" ist eine außergewöhnliche und einzigartige Geschichte, die eine Mischung aus Thriller und Märchen ist. Das Buch lebt von den verschiedenen Charakteren, die authentisch und passend sind. Der Fantasie ist hier wirklich keine Grenze gesetzt.

4 von 5

Kommentare:

  1. Ich fand das Buch klasse. :) Aber stimmt, Fina war wirklich ein wenig durchschnittlich. So ein mittelding irgendwie.

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    1. Jaaaa!!!
      Schön, dass nicht nur ich das so sehen ;)

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  2. ok ich musste gerade lachen.. ich hab nicht gesehen, dass auf dem cover unten noch "name" steht und hab dauernd "der geheime daniela winterfeld roman" gelesen und dacht so hääh. :D ok. dumm. aber die rezi/ das buch klingt wirklich cool, scheint einen blick wert zu sein ;)
    LG Juelis

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  3. Das Buch steht auch auf meiner Wunschliste und ich bin sehr gespannt.

    Alles Liebe, Sophie

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