8. Mai 2013

[Rezension] Lieblingslied


Titel: Lieblingslied
Autor: K. A. Milne
Verlag: blanvalet
Genre: Roman
Seiten: 352

Eine tief bewegende Geschichte von Verlust, Reue, Vergebung - und Liebe.

In Wien begegnen Anna und Ethan sich zum ersten Mal. Es ist die große, die ganz große Liebe. Als sie heiraten, verspricht er ihr, ein Lied für sie zu komponieren, doch über die Jahre, in denen das Paar durch Höhen und Tiefen geht, gerät das versprochene Liebeslied in Vergessenheit.

Als das Schicksal mit fürchterlicher Härte zuschlägt, sieht Ethan sich plötzlich mit der wichtigsten Frage seines Lebens konfrontiert: Ist es irgendwann zu spät, jenes Lied für seine große Liebe zu schreiben?


Entdeckt habe ich das Buch ja auf dem Blog von der lieben cityrella.
Vorher hatte ich von "Lieblingslied" noch nie etwas gehört und rein von der Inhaltsangabe her, klingt die Geschichte schon sehr emotional.

Geschrieben ist "Lieblingslied" aus der Sicht eines Mannes. Wer alle meine Rezension in uns auswendig kennt, weiß, dass ich immer meine Schwierigkeiten mit Büchern habe, die aus der männlichen Perspektive verfasst wurden. "Lieblingslied" hat es aber geschafft, dass ich mich relativ schnell daran gewöhnt habe und ich es nicht als Störend empfunden habe.

Es fällt mir sehr schwer, das Buch passend zu beschreiben. Einerseits ist die Geschichte manchmal etwas zu schnell und oberflächlich. Dann ist sie aber auch wieder sehr emotional und irgendwie...schön. Trotzdem hatte ich einige wenige Male das Gefühl, dass K. A. Milne unbedingt die Tränen des Lesers erzwingen möchte. Da tauchen auf einmal so viele traurige Nebengeschichten auf, die mich zwar gerührt haben, aber irgendwie auch nur einen kleinen Zusammenhang mit der eigentlichen Story hatten. Witzigerweise hat es nur die Kriegsgeschichte des Großvaters der Hauptfigur geschafft, mich richtig zu berühren.

Trotz allem hat K. A. Milne authentische Probleme gewählt mit denen das Paar sich rumschlagen muss. Auch wenn ich mich manchmal gefragt habe, ob ein Paar wirklich so viel Pech haben kann. Das Buch lässt sich schnell durchlesen und fesselt den Leser einfach.

Alles in allem ist "Lieblingslied" ein Buch, dass den Leser rühren kann. Es geht um Verlust, Liebe, Schwierigkeiten im Alltag und einfach um die wichtigen Dinge des Lebens. "Lieblingslied" ist eine Geschichte mit wichtigem Hintergrund, die mir einige wenige mal zu künstlich emotional war.

4 von 5

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