5. Juni 2013

[Rezension] D.O.C. Agents 01 - Schattenspur



Titel: D.O.C. Agents 01 - Schattenspur
Autor: Mara Laue
Verlag: Sieben
Genre: Romantic Thrill
Seiten: 335

Ebook-Preis: 8,99€
Printbook-Preis: 14,90€
Kauf?

Ich danke dem Sieben Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!



FBI-Agent Wayne Scott ist Telepath und deshalb ein wertvoller Mitarbeiter für die Sonderabteilung DOC – Department of Occult Crimes. Was ihm beruflich nützt, macht ihn privat zu einem einsamen Mann.

Als er eine Serie von Fällen aufklären muss, bei denen Menschen auf unerklärliche Weise in Katatonie versetzt werden, begegnet er im Zuge der Ermittlungen Kianga Renard und stellt fest, dass sie eine ähnliche Gabe besitzt. Beide fühlen sich nicht nur deshalb sofort zu einander hingezogen.

Doch Kia verbirgt ein Geheimnis und kennt offenbar den Täter. Als immer mehr Indizien darauf hindeuten, dass sie mit dem unter einer Decke steckt, gerät Wayne in einen tiefen Konflikt zwischen Liebe und Pflicht. Aber auch Kia steht vor einer schweren Entscheidung. Denn um an die Macht zu gelangen, über die sie seit ihrer Geburt verfügt, hat der Täter Wayne aufs Korn genommen und will nicht nur dessen und Kias Seele, sondern auch ihr Leben.

Der erste Teil der "D.O.C. Agents"-Serie wird aus der Sicht von dem überaus attraktiven Agenten Wayne geschrieben. Das heißt aber nicht, dass die weibliche Hauptperson Kia außen vor steht. Auch aus ihrer Sicht wird das ein oder andere mal geschrieben und das hat mir auch in diesem Buch wirklich gut gefallen, da man ansonsten einige Entscheidungen von Kia einfach nicht nachvollziehbar gewesen wären.

Während ich Wayne auch relativ sympathisch fand, ist mir Kia nicht so richtig ans Herz gewachsen. Ich fand sie ein wenig zu kühl und während des Lesens habe ich mir so oft gewünscht, dass sie sich endlich Wayne anvertraut. Für mich persönlich wäre das idealere Lauf der Geschichte gewesen. So hatten die beiden kaum etwas miteinander zu tun und mir fehlten die knisternen Funken zwischen den beiden. Erst gegen Ende bekommt man dann endlich das Gefühl, dass Kia und Wayne zusammen gehören. Das war für mich dann aber zu spät.

Kleine Schwierigkeiten hatte ich auch mit den Voodoo-Erzählungen, die wie ein roter Faden durch die Geschichte führen. An Voodoo habe ich absolut kein Interesse und ich kenne mich mit der Thematik auch überhaupt nicht aus. Auch wenn man beim Lesen sofort merkt, dass Mara Laue sich ausreichend über das Thema informiert hat, konnte ich mich selber von dieser Welt nicht überzeugen. Aber diejenigen unter euch, die mehr mit Voodoo anfangen können, werden mit dieser Geschichte definitiv nichts falsch machen.

Ansonsten ist das Buch dennoch spannend und durch den authentischen Erzählstil von Mara Laue scheinen auch alle Zusammenhänge und Erklärungen einleuchtend zu sein.
Mir fehlte in der Geschichte ein wenig die Romantik. Die vielen Erzählungen und Erklärungen zum Thema Voodoo waren mir leider zu langweilig. Dennoch ist das Buch spannend und Mara Laue trumpft mit vielen eigenen Ideen, die den ersten Teil von "D.O.C. Agents" lesenswert machen. 

3 von 5

1 Kommentar:

  1. Schade das es dir nicht ganz so gut gefallen hat, als ich das Genre gesehen habe, war ich doch ganz gespannt auf die Rezi (auch wenn mir das Buch nichts sagt).

    Wegen deiner "Panik" vor Kurzsichtigkeit: Kopfschmerzen sind zwar ein Symptom (Google spricht auch hier ;)), aber die Augen müssen sich beim Lesen ja auch enorm anstrengen. - Sind Kopfschmerzen nach einer Weile da nicht ganz normal?
    Ich wollte auf jeden Fall niemanden mit meinem Post in Panik versetzen :D War eben nur interessiert ob an dem Artikel vom Focus was dran ist oder eben nicht... Anscheinend ja schon ;)

    LG Annika

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