28. Juli 2013

[Rezension] An jedem Tag aufs Neue

Titel: An jedem Tag aufs Neue
Autor: Mariëtte Middelbeek
Verlag: Heyne
Genre: Frauenroman,
Seiten: 384

Einband: Paperback
Preis: 8,99€
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Für die Bereitsstellung eines Rezensionsexemplares danke ich dem Heyne Verlag!


Daphne hat alles verloren: den Mann, den sie liebt, und ihr Zuhause.

Was soll sie, die 29-jährige Witwe, nun mit ihrem Leben anfangen? Irgendwann will sie nur noch weg aus der Provinz und zieht nach Amsterdam. Dort lernt sie zwei tolle Frauen kennen, die sie unterstützen und sie in ihrem Wunsch, ein eigenes Café zu eröffnen, bestärken.

Und da ist auch noch Daniel, der Sohn ihrer Vermieterin, der sie unbewusst und Schritt für Schritt ins Leben zurückholt ...

Ein klein wenig hat mich "An jedem Tag aufs Neue" enttäuscht, weil die Geschichte mich nicht richtig berührt hat. Ich denke zwar, dass es beabsichtigt war, dass der Fokus nicht zu sehr auf den Tod eines Ehemannes gelegt wird, sondern mehr auf die Witwe, die wieder ins Leben findet.

Was jetzt komisch klingen mag, aber ich muss es war halt etwas, was mich sehr gestört hat: Für Daphne war irgendwie alles zu einfach. Zum Beispiel: Nach dem Tod ihres Mannes klappt alles genau so, wie sie haben will und wie es gut für sie ist. Eigentlich muss Daphne für nichts richtig kämpfen. Ihr fliegt alles so zu. Das war zwar nett zu lesen, aber irgendwie halt auch ein wenig langweilig. Ein paar "Rückfälle" hätten der Geschichte wirklich gut getan.

Wen ich total gerne mochte war die Vermieterin von Daphne. Die alte Dame lockert mit ihrer pfiffigen Art die Geschichte auf und hilft Daphne wirklich sehr. Gut, als sie dann ihren Sohn erwähnt war für mich sofort klar wohin die Geschichte führt, aber während des Lesens blieb dann doch die entscheidende Frage: Wird Daphne einen anderen Mann an sich ran lassen?

Was mir ganz gut gefallen hat war, dass "An jedem Tag aufs Neue" in Amsterdam spielt. Obwohl ich dort bisher noch nie war, hatte ich nach dem Lesen das Gefühl Amsterdam zu kennen. Sowieso hat Mariëtte Middelbeek einen sehr angenehemen Schreibstil. Wobei sie meiner Meinung nach nicht jeden einzelnen Schritt von Daphne beschreiben hätte müssen. Das hat manchmal wirklich den Fluss aus der Geschichte genommen.

"An jedem Tag aufs Neue" ist eine nette Geschichte einer Witwe, die den Weg zurück ins Leben sucht. Für mich hätten es mehr Emotionen und Schwierigkeiten sein können. Daphne wird es einfach zu leicht gemacht und ich wollte mit ihr mitleiden.

3 von 5

1 Kommentar:

  1. Klingt interessant, obwohl ich eigentlich nicht so sehr der Typ für Frauenromane bin :)

    Dein Blog ist cool, ich würde mich auf einen Gegenbesuch freuen! :)

    LG Büchernixe
    http://buechernixe.blogspot.com

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