18. August 2013

[Rezension] Wenn auch nur für einen Tag



Titel: Wenn auch nur für einen Tag
Autor: Annette Moses
Verlag: Loewe
Genre: Jugendbuch
Seiten: 413

Einband: Paperback
Preis: 7,95€
Bestellen: *klick hier*
Lukas steht vor dem Nichts. Unter Zeugenschutz muss er alles verleugnen: seine Herkunft, seine Familie, sogar seinen richtigen Namen. Erst als er Jana kennen lernt, kann er sein neues Leben langsam akzeptieren.

Jana trauert um ihren Bruder Florian. Um den Schmerz zu lindern, verdrängt sie seinen Tod und verstrickt sich dadurch immer mehr in ein Gewirr aus Lügen.

Keiner von beiden ahnt, dass ihre Schicksale ausgerechnet durch Florians Tod verknüpft sind. Die Lügen drohen ihre Liebe zu zerstören. Dennoch wünschen sich Lukas und Jana nichts sehnlicher, als einmal ungetrübt glücklich sein zu dürfen – wenn auch nur für einen Tag.

Ganz ehrlich: So ein bisschen hat mich die Inhaltsangabe an die Bücher von Simone Elkeles erinnert und nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass es tatsächlich gewisse Ähnlichkeiten gibt.

Jana hat vor kurzem ihren Bruder verloren, der in Rom auf offener Straße erschossen wurde. Seit dem hat sie niemanden mehr, außer ihre Cousine. Ich glaube Jana ist mal wieder ein Hauptfigur, die man nur mögen kann. Sie steckt noch mitten in der Trauerphase und man fühlt richtig mit ihr.

Lukas konnte ich zu Beginn nicht leiden, weil er einfach so ein extrem arroganter Macho war. Doch hinter seiner Fassade steckte, wie so oft, ja so viel mehr. Es ist irgendwie richtig niedlich wie sehr er an Jana hängt. Die beiden sind füreinander geschaffen und das merkt man auf den ersten Seiten.

Im Gegensatz zu den Geschichten von Simone Elkeles ist "Wenn auch nur für einen Tag" jedoch etwas langsamer. Die Beziehung zwischen Jana und Lukas baut sich langsam auf und wird immer wieder durch kleine Schwierigkeiten gestört. Aber die Schwierigkeiten sind wirklich nicht an den Haaren herbeigezogen werden.

Manchmal war "Wenn auch nur für einen Tag" vielleicht ein bisschen langatmig. Dann passierte gerade gar nichts und man wartet gespannt auf den nächsten Schritt.

Das Ende hat mich dann aber doch noch überrascht. Mit dieser Wendung hatte ich wirklich nicht gerechnet und so wurde ich nochmal richtig gefesselt von dem Buch. Es war vielleicht ein wenig übertrieben, aber trotzdem ein guter Abschluss. Und die letzten Seiten waren dann so romantisch schön *schnief*.

"Wenn auch nur für einen Tag" erinnert ein wenig an die Romane von Simone Elkeles, allerdings ist die Geschichte manchmal ein wenig langatmig. Insgesamt ist es aber ein toller, romantischer Jugendroman, den man wunderbar zwischendurch lesen kann.

4 von 5

Kommentare:

  1. Hey Svenja!
    Habe gerade deinen tollen Blog entdeckt!
    Deine Reviews gefallen mir echt sehr gut und machen Lust aufs lesen!

    Vielleicht willst du auch mal bei mir vorbeischauen!
    www.das-unglaubliche-buecherchaos.blogspot.com

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    1. Hallo,

      schön, dass du hier gelandet bist.
      Ich habe natürlich auch gleich bei dir vorbegeschaut :)

      LG,
      Svenja

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