11. September 2013

[Rezension] Das Schicksal ist ein mieser Verräter



Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Green
Verlag: Hanser
Genre: Jugendliteratur
Seiten: 288

Einband: Hardcover
Preis: 16,90 €
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„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit.

Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch.

Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Nachdem mir das Buch von so vielen von euch empfohlen wurde, musste ich es nun auch endlich mal lesen und ich muss sagen: Eure Lobeshymnen sind total berechtigt.

Eigentlich sehe ich das ein bisschen so wie Hazel. Krebsbücher sind wirklich doof. Weil man immer weiß wie es ausgeht und immer zieht es einen total runter. John Green geht das Thema zunächst ganz anders an. Die Betroffenen machen Witze über ihre Situation und so versinkt man nicht ständig im Mitleid für die kranken Jugendlichen und Kinder.

Hazel und Gus sind einfach so herrlich zusammen. Ich liebe ihre frechen und sarkastischen Unterhaltungen. Die beiden passen einfach wie Topf zum Deckel. Und gleich muss ich wieder heulen, weil das Ende einfach so unfair ist.

John Green beschönigt, trotz seiner humorvollen Schreibweise, nicht die Krankheit und das macht das Buch auch so authentisch.

Übrigens finde ich auch den Verlauf rund um den Schriftsteller Peter Van Houten au0ergewöhnlich. Hat mir gut gefallen.

Ehrlich gesagt möchte ich nicht mehr über das Buch schreiben. Man sollte es lesen. Ich warne nur vor: Wenn man annähernd so eine Heulsuse ist wie ich, laufen die Tränen bei 75% der Geschichte.

Ohne Worte

5 von 5

Kommentare:

  1. Eines meiner Lieblingsbücher. Freut mich, dass du genauso begeistert bist wie ich vom Buch (:

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  2. Hm, klingt irgendwie gut, auch wenn ich mich vor der Thematik fürchte...

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  3. Ich liebe diese Buch!!! *-* Es ist so wunderschön und herzzerreißend:) Schön das es dir auch gefallen hat!

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  4. Meine Freundin hatte mir das Buch ausgeliehen. Aus irgendeinem Grund fand sie es total doof. Merkwürdig! Mir ging es genauso wie dir! Ich liebe dieses Buch und musste noch lange nachdem ich es ausgelesen hatte darüber nachdenken.

    Viele Grüße

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  5. Jetzt muss ich es definitiv lesen! :O

    Kennst du "Sommer ohne Wiederkehr" von Jean Ferris? Das kann ich dir auch empfehlen.

    Nine <3

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  6. Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, war eher ein unterdurchschnittliches Krebsbuch, wie ich fand :D

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  7. Ich mochte das Buch auch total! :)

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  8. Antworten
    1. Es fiel mir total schwer ein würdiges Fazit zu schreiben :(

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  9. Man bräuchte einen Smiley, der das "ohne Worte" perfekt ausdrückt, damit man es wirklich "ohne Worte" schreiben kann xD

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  10. Das Buch ist wirklich richtig toll - da ist der Hype wirklich einmal berechtigt :) Und am Ende fehlen einem wirklich die Worte^^

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  11. Hey, ich habe es vor kurzem gelesen und rezensiert. Ich muss leider sagen dass es mich längst nicht so vom Hocker gehauen hat wie ich erwartet habe. Vor langer langer Zeit habe ich mal "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham gelesen. Und weiß noch heute das ich dieses Buch um einiges besser finde!

    Hier blieben meine Tränen und die symphatie für Gus völlig aus.

    Dennoch: eine schön geschrieben Rezension!

    Liebe Grüße
    Jana
    www.janaconfused-bookgeek.blogspot.de

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