22. September 2013

[Rezension] Ghostman

 
Titel: Ghostman
Autor: Roger Hobbs
Verlag: Goldmann
Genre: Thriller
Seiten: 384

Einband: Paperback
Preis: 14,99€
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Ich danke dem Goldmann Verlag für die Übersendung eines Rezensionsexemplares!
Kein Coup ist zu heiß für ihn, kein Job ist zu gefährlich ...

Sich unsichtbar zu machen, ist sein tägliches Geschäft. Alles Mögliche verschwinden zu lassen, damit kennt er sich aus.

Diesmal geht es um einen misslungenen Überfall auf ein Kasino. Er soll aufräumen, die Spuren beseitigen. Eine Millionen Dollar in bar stehen auf dem Spiel – 48 Stunden hat er Zeit. Und da draußen gibt es jemanden, der es auf seinen Kopf abgesehen hat. Aber auch der wird ihn zuerst einmal finden müssen. Sie nennen ihn schließlich nicht umsonst „Ghostman“.


Zuerst muss ich mal dieses sehr passende Cover loben. Ich mag es total und es gibt wirklich wieder, was den Lesern dieses Buches erwartet.

Die Geschichte beginnt relativ schnell und ist auch nach wenigen Seiten schon sehr spannend. Natürlich kann Roger Hobbs nicht komplett auf Erklärungen verzichten, aber er bringt alles mit wenigen Worten auf den Punkt und verständlich ist es trotzdem noch.

Manche Stellen sind vielleicht etwas brutal. Es dreht sich halt alles um Gangster und niemand ist nett und unschuldig in der Geschichte. Das fand ich ein wenig befremdlich und ich hätte mir irgendwie schon gewünscht, dass ich wenigstens den "Ghostman" symapthisch finden würde. Man fiebert zwar ab und zu mit ihm mit, aber wenn dem "Ghostman" etwas blödes passiert, ist es ja nicht so schlimm, denn er ist ja doch nur ein Schwerverbrecher.

"Ghostman" ist eigentlich ein riesiges Puzzle. In jedem Kapitel erfährt man mehr über den "Ghostman" und seiner Vergangenheit und am Ende ergibt alles einen Sinn, aber überraschend war es dann trotzdem. Roger Hobbs verrät mit jedem neuen Puzzleteil nie zu viel und ich wurde immer neugieriger.

Und jetzt muss ich nochmal den Schreibstil von Roger Hobbs loben. Er hat mich zur Verzweiflung gebracht. Jedes Kapitel endet mit so einem nervenaufreibenden Cliffhanger, dass man das Buch einfach nie zur Seite legen mag. Aber das hält immer die Spannung oben.
Außerdem schafft er viele charismatische Gangster, die alle immer mal wieder in der Geschichte auftauchen und eine wichtige Rolle spielen. Nur mit der "Ausbilderin" des Ghostmans konnte ich nichts anfangen. Da hätte ich mir eine charismatischere Persönlichkeit gewünscht.

Meiner Meinung nach ist "Ghostman" ein wirklich intelligenter Thriller. Ich fand es wirklich interessant zu lesen wie die vielen Puzzleteile zu einem überraschendem großen Ganzen zusammengefügt wurden. Manchmal erinnerte die Geschichte vom Stil her ein wenig an "Oceans Eleven", nur ohne die sympathischen Verbrecher.
4 von 5

1 Kommentar:

  1. huhu,

    Als das Buch letztens in deinen Neuzugängen war, war ich ja schon neugierig darauf. Daran hat sich jetzt auch nichts mehr geändert, ich will es immer noch lesen, obwohl die Charaktere ja anscheinend alle ziemlich doof zu sein scheinen :/ Klingt aber trotzdem alles total interessant :) schöne Rezi wie immer :D

    Ganz liebe Grüße

    Nadine <3

    buchesser.blogspot.de

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