24. Oktober 2013

[Rezension] Vergiss den Sommer nicht



Titel: Vergiss den Sommer nicht
Autor: Morgan Matson
Verlag: cbj
Genre: Jugendroman
Seiten: 480

Einband: Paperback
Preis: 7,99€
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Ein letzter Sommer, der ewig währen sollte ...

Immer wenn es brenzlig wird, hat Taylor genau eine Lösung: Sie rennt weg. Doch jetzt ist es die Zeit, die ihr davonläuft. Ihr Vater hat nur noch wenige Wochen zu leben und einen Wunsch: Diesen letzten gemeinsamen Sommer soll die Familie in Lake Phoenix verbringen - so wie früher.

Taylor liebt den funkelnden See mit seinen duftenden Wäldern, den Abenden am Strand ... doch vor 5 Jahren, hat sie dort nicht nur ihre beste Freundin, sondern auch ihre erste Liebe enttäuscht. Nun versucht Taylor, all das wiedergutzumachen - und diesen Sommer festzuhalten, die letzten Tage mit ihrem Dad, die unwiederbringlich schwinden ...


Man weiß ja schon, wenn man Titel und Inhaltsangabe liest, dass "Vergiss den Sommer nicht" keine leichte, humorvolle Lektüre ist.
Das Cover mag ich irgendwie nicht so. Mich stört es total, wie die Hosenbeine von dem Mädchen hochgekrempelt sind :D

Die Charakter nehme ich mal im Schnelldurchlauf durch:
Mit 17 Jahren finde ich Taylors Verhalten ein wenig sehr pupertär. Die Mutter war mir viel zu unsichtbar. Die kleine Schwester leidet unter einem Aufmerksamkeitsdefizit. Der große Bruder war, obwohl er ein Streber ist, ganz sympathisch und der Vater ist der zweitbeste Vater auf der Welt (nach meinem).

Die Geschichte ist ganz nett zu lesen, aber ich fand sie oft etwas lahm. Am Anfang gibt es noch Geheimnisse die aufgeklärt werden müssen. Was ist das für ein Hund? Was ist zwischen Taylor und ihrer besten Freundin vorgefallen, als sie 12 waren? Zu der zweiten Frage kann ich sagen, dass ich die Auflösung ein wenig unspektakulär fand.

Am besten hat mir gefallen, wie die Beziehung zwischen Taylor und ihrem Vater sich entwickelt. Es ist schon emotional wenn man so liest, wie sich alle auf den Tod eines geliebten Menschen vorbereiten und auch wenn man das Ende schon vorhersehen kann, ist es an Traurigkeit kaum zu überbieten.

Auch wenn das Ende sehr emotional ist, muss ich dennoch das ganze Buch bewerten. Die Geschichte zu dem Ende war nett, aber nichts aufregendes und daher nur:

3 von 5

Kommentare:

  1. Gute Rezii. Das Buch klingt bisschen traurig, vielleicht werde ich es lesen :)

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  2. Ich habe mir das Buch vor kurzem gekauft und bin nun wirklich gespannt, wie es mir gefallen wird. Ich fand ja Amy and Rogers epic detour wirklich gut und hoffe sehr, dass das Buch daran anknüpfen kann.
    Aber schade, dass es dir nicht so gut gefallen hat :(
    Lyrica

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    1. "Amy on the summer road" habe ich hier auch noch liegen, aber jetzt brauche ich gerade eine Pause von dem Genre ;)

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    2. Kann ich total verstehen, aber das Buch fand ich wirklich toll!

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  3. Waaas? Ich fand es super, hatte gar nichts dran auszusetzen. Klar sind die Charaktere manchmal sehr unperfekt und vllt nervig, aber ich fand das total authentisch, denn im echten Leben muss man die Fehler anderer Menschen ja ständig ertragen. Und ich finde, wenn da irgendwas super spektakuläres passiert wäre, dann wäre es unrealitisch. Im echten Leben zerbrechen Freundschaften ja auch an ganz gewöhnlichen Dingen :) Für das Genre finde ich es deshalb richtig gut :)

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  4. Hey Svenja, ich habe dich getagged und würde mich sehr freuen, wenn du mitmachst! :)
    http://bookscolorsandflavor.blogspot.de/2013/10/tag-der-film-tag.html

    Liebe Grüße
    Elli

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  5. Ich habe das Buch auch noch auf meinem SUB. Ich erwarte eigentlich eine nachdenklich machende, tiefgründige Geschichte.. Na ja ich werde sehen.

    Liebe Grüße, Katja :)

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    1. Dann hoffe ich mal, dass die das Buch viiiiel besser gefällt :)

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