2. Oktober 2013

[Rezension] Weg der Träume



Titel: Weg der Träume
Autor: Nicholas Sparks
Verlag: Heyne
Genre: Frauenroman
Seiten: 368

Einband: Paperback
Seiten: 8,99€
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Abgesehen von seinem kleinen Sohn Jonah gibt es wenig Licht im Leben von Miles Ryan. Seit dem Unfalltod seiner Frau wohnt er zurückgezogen, sein einziges Ziel ist, den flüchtigen Fahrer zu finden.

Neue Hoffnung tritt in sein Leben, als er sich wider Erwarten noch einmal heftig verliebt: in Sarah, die Lehrerin seines Sohnes. Sarah ist selbst gezeichnet, sie muss eine schwere Enttäuschung verarbeiten. Langsam lässt sie sich auf die neue Liebe ein.

Als aber Miles die erschreckende Wahrheit über den Unfall herausfindet, steht mit einem Mal alles, was den beiden von Bedeutung schien, in Frage.

Miles ist nach einem tragischen Unfall seiner Frau alleinerziehend. Es war ganz süß zu lesen, wie er mit seinem Sohn, Johna, umgeht. Aber Johnah ist auch ein total niedliches Kind, das leider im Laufe der Geschichte keine wichtige Rolle mehr bekleidet hat.

Und dann taucht Sarah, die Lehrerin seines Sohnes auf. Sarah ist wohl zu nett für diese Welt, aber sie und Miles geben ein äußerst niedliches Paar ab. Es war vielleicht ein wenig vorhersehbar, dass die beiden Seelenverwandte sind, aber die eigentliche Prüfung für die Beziehung der beiden kommt noch im Laufe der Geschichte.

Weitere Personen nehmen in der Geschichte wichtige Rollen ein, aber keine wahr besonders charismatisch.

"Weg der Träume" lässt sich wirklich gut und fließend lesen. Dadurch das die Geschichte aber ein wenig vorhersehbar ist, kommt manchmal etwas Langeweile auf. Nicholas Sparks schreibt leider so, dass keine Wendung wirklich überraschend ist. Das fand ich schade, weil ich weiß, dass er das besser kann.

Gut gefallen haben mir aber die Passagen, die aus der Sicht des Mörders von Miles Frau geschrieben wurden. Die waren wirklich interessant und ein paar Kapitel lang kann man auch gut miträtseln, wer das denn nun war. Die Auflösung kommt dann aber wieder zu schnell.

Was dieses Buch dann aber doch wieder ein Stück besonders macht ist dieses Ende. Ich glaube der Ausgang der Geschichte war das einzige an dem Buch, was ich überhaupt nicht so vorhergesagt hätte. Ich dachte Nicholas Sparks greift eher zu einem einfachen Happy End. Das ist es aber nicht. 

Leider war "Weg der Träume" ein wenig zu vorhersehbar, auch wenn das Ende dann doch ein wenig außergewöhnlich war. Die Geschichte ist ganz nett, aber leider auch nicht eine der Besten von Herrn Sparks.

3 von 5

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