4. Dezember 2013

[Rezension] Der Sumpf




Titel: Der Sumpf
Autor: John Katzenbach
Verlag: Knaur
Genre: Thriller
Seiten: 720

Einband: Paperback
Preis: 9,99€
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Matt Cowart, Reporter aus Miami, bekommt Post aus der Todeszelle. Der Fall des College-Studenten Robert Earl Ferguson scheint besonders schreiendes Unrecht zu sein. Der junge Schwarze wurde für den Mord an einem elfjährigen weißen Mädchen verurteilt, doch offenbar ist er Rassismus und Korruption innerhalb der Polizei zum Opfer gefallen. 

Seine Nachforschungen überzeugen Matt von Roberts Unschuld. Seine flammenden Artikel über den Fall Ferguson bringen Matt schließlich sogar den Pulitzer-Preis ein, über Nacht ist er eine Berühmtheit, wird als Bürgerrechtler gefeiert – und bemerkt zu spät, dass er in einem gefährlichen Sumpf aus Hass und Niedertracht zu versinken droht ...


Als Fan von John Katzenbach weiß ich natürlich, dass seine Thriller immer sehr ausführlich, detailiert und manchmal auch verwirrend sind. "Der Sumpf" ist da keine Ausnahme. Es gab 1-2 Stellen, an denen ich mir ein schnelleres Ende gewünscht hätte, weil es zu viel zu langatmig wurde. Doch alles in allem mag ich diese Art, wie John Katzenbach Bücher schreibt. Seine Thriller sind immer gut durchdacht.

Mit der Hauptperson Matt habe ich nicht so sympathisiert, aber das hat mich gar nicht so gestört. Es war genau die Rolle, die super in die Geschichte gepasst hat. Matt ist der typische Reporter, der sich über die Polizei stellt und immer auf der Suche nach einer guten Story ist.

Manchmal zieht sich die Story ein wenig in die Länge, weil scheinbar unwichtige Dinge und Ereignisse sehr ausführlich behandelt werden, doch am Ende ist es dann so, dass alles irgendwie doch eine wichtige Rolle gespielt hat. Trotzdem ist der Weg zu Ende sehr lang und zäh.

Ein bisschen negativ ist mir die Verarbeitung von dem Buch aufgefallen. Der Einband war total labbrig, wie eine Zeitschrift und das Papier sehr dünn. Ich habe mal andere Bücher von Katzenbach danebengestellt und die haben zum Teil 300 Seiten weniger, sind aber dicker. Der labbrige Einband hat mich beim Lesen total gestört, weil es immer hin und her wackelt. Das Buch kann man nicht in einer Hand halten.

"Der Sumpf" ist ein gutes Buch, wie man es von John Katzenbach gewohnt ist. Einen Punkt muss ich aber abziehen, weil das Ende immer wieder in weiter Ferne gerückt ist. Es wurde einfach zu kompliziert.

4 von 5


Kommentare:

  1. Noch jemand, der mit dem Autor klarkommt. Des Öfteren habe ich schon gelesen, dass seine Bücher nicht gut sein sollen, und habe mich selbst an eins seiner Bücher gewagt. "Der Patient" war gut und ich fand sogar, dass es vom Schreibstil dem von Sebastian Fitzek "Die Therapie" ähnelt. Jetzt weiß ich ja, welche Bloggerin ich im Auge behalten kann, wenn es um den Autor geht =)

    Liebe Grüße
    Silke

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  2. Ich glaube ich sollte ihm auch nochmal eine Chance geben! Seitdem ich "Der Wolf" gelesen habe, habe ich keiner seiner Bücher mehr angepackt. Das Buch fand ich soooo schlecht und das war ich einfach nicht von Katzenbach gewohnt! "Der Patient" gehört mit zu meinen Lieblingsbüchern und auch von seinen anderen Büchern war ich immer begeistert. Ja, er ist sehr langatmig und sehr beschreibend, aber das hat mich nie gestört, da der Plot einfach immer super war... Hast du "Der Wolf" gelesen? Hat es dir gefallen?
    Liebe Grüße
    Steffi

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