14. Dezember 2013

[Rezension] Die Heiratsschwindlerin



Titel: Die Heiratsschwindlerin
Autor: Sophie Kinsella
Verlag: Goldmann
Genre: Frauenroman
Seiten: 352

Einband: Paperback
Preis: 8,99€
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Als Milly zum ersten Mal ihr Jawort gibt, ist sie achtzehn, übermütig und entschlossen, etwas Gutes zu tun. Die Ehe soll nämlich einem sympathischen Amerikaner die Aufenthaltsgenehmigung in England sichern. Die Sache ist auch schnell vergessen, nachdem der Kontakt zu ihrem Gatten bald nach der Trauung abbricht. 

Doch zehn Jahre später steht Milly vor einem Problem: Sie hat mit Simon Pinnacle ihren Traummann gefunden, und in wenigen Tagen soll geheiratet werden. Was weder der überglückliche Simon noch sonst jemand weiß: Die Braut ist noch immer verheiratet. 

Mitten in den Vorbereitungen zur Traumhochzeit platzt die Bombe ...


Ich bin ein Fan von Sophie Kinsella und deswegen musste "Die Heiratsschwindlerin" auch endlich mal den Weg in mein Bücherregal finden.

Zu Beginn reist man in die Vergangenheit der etwas unsicheren Milly. Milly heiratet mit 18 einen Homosexuellen, damit dieser eine Aufenthaltsgenehmigung erhält und dann verliert sie den Mann aus den Augen. Und getreu dem Motto aus den Augen, aus dem Sinn, denkt Milly nicht daran, dass sie sich vielleicht erstmal scheiden lassen muss, bevor sie ihren jetzigen Mann heiraten kann.

Ich finde Milly sehr naiv und einfach zu gutgläubig. Ihre Schwester war mir da viel sympathischer und ihre Geschichte fand ich auch durchgehend interessanter, als die von Milly. Überhaupt fand ich die Nebenhandlungen viel spannender. Ich war schon fast ein wenig genervt, wenn es wieder um Milly geht.

Es passieren ein paar Sachen, die ein wenig überraschen, aber eigentlich war alles ziemlich vorhersehbar. Ein paar humorvolle Passagen hätten außerdem die Story etwas aufgelockert. Die Geschichte war halt nett, aber nicht überragend.

Das Ende fand ich dann aber doch wieder seeehr schön. Weil Sophie Kinsella hier nicht in die Klischeekiste greift, sonder eine realistische Variante aufgeschrieben hat.

Die Bücher von Sophie Kinsella eignen sich ja grundsätzlich immer als leichte Kost für Zwischendurch. Mit anderen Erwartungen sollte man auch nicht an "Die Heiratsschwindlerin" rangehen. Trotzdem war ich dann doch ein wenig enttäuscht von der Einfachheit der Geschichte.

3 von 5


Kommentare:

  1. Ich hab im Moment so das Gefühl, dass die typische Chic-Lit einfach 3 Sterne, Herzen, Blumen etc. ist.
    Keine Ahnung, aber alles was ich da so in letzter Zeit gelesen habe, ist irgendwie absoluter Durchschnitt. Mehr nicht.
    In dem Fall von "Die Heiratsschwindlerin" wäre ich aber wahrscheinlich schon beim Rückentext ausgestiegen ;-)

    LG,
    Chrissy

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    1. Ja, momentan lese ich auch eher schwächere Bücher aus dem Genre.
      Dabei liebe ich das Genre total zum Abschalten und so :)

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  2. Tja, manchmal tut es auch gut sich mit sehr leichter Lektüre abzugeben. Brauche das einfach hin und wieder für mich :)
    Aber wie du schon sagst dieses Buch ist wirklich sehr flach ... Mein fazit , Gott sei dank hatte ich nicht nur das mit auf Urlaub im wellness resort ^^
    lg, Monika

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