16. Dezember 2013

[Rezension] Gone Girl - Das perfekte Opfer




Titel: Gone Girl - Das perfekte Opfer

Autor: Gillian Flynn
Verlag: Fischer Scherz
Genre: Thriller
Seiten: 592

Einband: Paperback
Preis: 16,99
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„Was denkst du gerade, Amy?” Diese Frage habe ich ihr oft während unserer Ehe gestellt. Ich glaube, das fragt man sich immer wieder: Was denkst du? Wie geht es dir? Wer bist du? Wie gut kennt man eigentlich den Menschen, den man liebt? 

Genau diese Fragen stellt sich Nick Dunne am Morgen seines fünften Hochzeitstages, dem Morgen, an dem seine Frau Amy spurlos verschwindet. Die Polizei verdächtigt sogleich Nick. 

Amys Freunde berichten, dass sie Angst vor ihm hatte. Er schwört, dass das nicht wahr ist. In seinem Computer findet die Polizei merkwürdige Hinweise. Er erhält sonderbare Anrufe. Was geschah mit Nicks wunderbarer Frau Amy?


"Gone Girl" wurde ja in den letzten Wochen überall empfohlen und natürlich muss ich jeden Hype mitmachen und voller Erwartungen, dass ich nun einen Nervenaufreibenden Thriller lesen darf, habe ich das Buch aufgeschlagen.

Tja und was dann passiert, war...nichts. Die ersten 120 Seiten sind nur ein langweiliges hin und her und so richtig Spannung kam nicht auf. Die Geschichte wechselt dabei von der Gegenwart, die aus Nicks Sicht erzählt wird zu der Vergangenheit, die aus Amys Tagebucheinträgen bestehen.

Die fehlende Spannung, hat mich sehr verwundert. Immerhin wurde eine Frau entführt und man erwartet von dem Ehemann, dass er Panik kriegt und alles in seiner Macht stehende tun wird um sie wiederbekommen. Aber Nick ist zu sehr damit beschäftigt die Polizei anzulügen und in Selbstmitleid zu baden. Dabei merkt der Leser schnell, dass etwas mit Nick nicht stimmt.

Das ist aber auch der Reiz des Buches. Man bekommt immer neue Hinweise und Enthüllungen vorgesetzt und man kann zu keinem Zeitpunkt sagen, wer denn nun schuldig ist. So ist das jedenfalls im ersten Teil des Buches. In dem Teil empfinde ich noch ein bisschen Sympathie für Amy, da sie die unglückliche Ehefrau zu sein scheint. Doch der zweite Teil hatte es dann doch in sich.

Auf einmal wurde die Geschichte doch spannend. Es gibt Wendungen, die niemand vorhersehen kann und Nick und Amy haben so ihre Geheimnisse. Doch trotz allen Aufregungen, tauchen immer mal wieder Seiten auf, die das Ende unnötig in die Länge ziehen. Dann gerät die Geschichte wieder ins Stocken und der Lesespaß geht verloren.

Ich fand "Gone Girl" leider oft etwas langweilig und zäh. Die Geschichte ist zwar gut gemacht und oft auf sehr überraschend, aber wenn das Ende so hinausgezögert wird, vergeht mir oft der Lesespaß. Für einen Thriller war mir das Buch dann auch zu unaufgeregt.



Kommentare:

  1. Ich war ja noch nie so von dem Buch überzeugt, aber ich habe gedacht dass ich es vielleicht irgendwann einmal lesen werde. . Aber nach deiner Rezension wird es wohl nicht mehr dazu kommen! Ich finde langweilige Thriller sind das schlimmste ! 0:

    Tolle Rezension!

    Liebst, Lotta

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    1. Dann lass bloß die Finger davon :D
      Auch wenn das Ende wirklich nicht schlecht ist

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  2. Ich fand das Buch eigentlich ziemlich gut, auch wenn ich deine Argumente sehr gut verstehen kann. Unter einem Thriller versteht man eigentich etwas anderes. Trotzallem fand ich gerade die Wendungen unglaublich spannend und gut gemacht...
    Liebe Grüße
    Charly

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  3. Die Meinungen zu diesem Buch gehen ja ziemlich auseinander. Ich bin auch noch unschlüssig, ob ich es lesen soll. Der Klappentext an sich würde mich ja ansprechen. Aber wenn es zäh und langweilig ist, kenne ich mich einfach zu gut, dass ich es dann in die Ecke werfe und nicht zu Ende lese ;-)

    LG Michaela

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  4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  5. Ich wollte das Buch eigentlich lesen - eben wegen des Hypes - aber du hast schon Recht nicht alles was gehypt wird ist auch gut :)

    Liebe Grüße

    Komm doch mal vorbei bin noch ganz neu : http://jeanne.darc.blog.blogspot.com

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