13. Januar 2014

[Rezension] Alles muss versteckt sein



Titel: Alles muss versteckt sein
Autor: Wiebke Lorenz
Verlag: Diana
Genre: Thriller
Seiten: 352

Einband: Papeback
Preis: 8,99€
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Steckt in jedem Menschen ein Mörder? In Gedanken hat Marie schon erschlagen, erwürgt, zerstückelt. Die furchtbar realen Gewaltfantasien kommen ohne Vorwarnung und machen ihr unaussprechliche Angst. Doch denken heißt nicht tun. Glaubt Marie. 

Bis ein grausamer Mord geschieht, der genau dem Horror-Drehbuch ihres Kopfes entsprungen zu sein scheint. Alle halten Marie für eine Mörderin. Auch sie selbst. Sie wird verurteilt, eingewiesen, weggesperrt. Ein junger Arzt hilft ihr dabei, die Wochen vor der Mordnacht zu rekonstruieren, und in Marie wachsen die Zweifel. Ist die Wahrheit noch viel furchtbarer als ihre Fantasie?


Das Hauptaugenmerk von "Alles muss versteckt sein" liegt eigentlich auf der Psyche des Menschen. Der Titel des Buches könnte ebensogut auch "Denken ist nicht machen" sein. Denn dieses Mantra zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Wiebke Lorenz schreibt so über die Psyche des Menschen, dass man schnell merkt, dass sie Ahnung davon hat. Ich würde vom wissenschaftlichen und psychologischen Teil her nichts anzweifeln aus dem Buch.

Dennoch habe ich mir das Buch ein wenig "blutiger" vorgestellt. Vielleicht habe ich mich auch nur von dem Cover in die Irre führen lassen. So war es manchmal ein wenig eintönig, wenn Marie ihrem Psychiater aus ihrer Vergangenheit erzählt. Vielleicht fehlt da bei mir auch nur das Interesse dafür, wie der Mensch zum Verbrecher wird.

Es ist schon ein bisschen gruselig zu lesen, wozu Menschen fähig sind und wie sich die Gedankenwelt so verändern/entwickeln kann. Vor allem, weil man Marie für eine Durchschnittsfrau gehalten hat. Ich wollte Marie zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte sympathisch finden, weil man weiß was sie angestellt hat und da kann ich kein Mitleid haben.

Das Ende war mir dann ein wenig zu abgedreht. Ich möchte nicht spoilern, aber das hatte ich nicht erwartet und irgendwie war es seltsam.

"Alles muss versteckt sein" war ein gutes Buch, dass mir manchmal zu theoretisch war. Wenn man sich für die menschliche Psyche in Verbinung mit Verbrechen interessiert, ist dieses Buch wirklich ideal.

3 von 5


Kommentare:

  1. Hm, ist auch auf meinem Wunschzettel, allerdings werd ich mir das nun nochmal überlegen. :D

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  2. Ist das dieses Buch wo die Protagonistin seltsame Zwänge hat?
    Ich glaube das war nie was für mich. Ich bin selber so ein Mensch der unter diversen Zwängen leidet und Ängste hat... ich glaubed as Buch würde mir eher Angst machen

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  3. Also ich hab jetzt nach Inhalt und vor allem Cover was anderes erwartet als was du dann im Fazit hingeschrieben hast, aber ich glaube ich hole mir das Buch trotzdem, weil es mich persönlich gerade immer fasziniert zu wissen "wieso jemand zu einem Mörder" wurde (o.ä.) . Ich glaube ich guck gleich mal ob ich mir nicht sogar jetzt bestelle.

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  4. Mich interessieren die psychologischen Aspekte auch. Ich möchte es glaub ich trotzdem mal lesen. Lieben Gruss Petra

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  5. Ohh das hab ich mal vor sehr langer Zeit angefangen gehabt zu lesen und es gefiel mir absolut gar nicht, sodass ichs abgebrochen hatte. *Mache ich eigt. sonst sehr selten. ^^*

    "Vielleicht habe ich mich auch nur von dem Cover in die Irre führen lassen." Jaaa so gings mir letzten Endes auch. ^^ Ich erinnere mich noch wage dran, dass die Frau mir im Buch zu viel gedacht und gebabbelt hatte und das ganze alles andere als Spannend für mich war. :/

    Liebe Grüße
    ~Jack T.R.

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  6. Ach ja ich fand das Buch an sich wirklich gut und auch von der Psychischen Seiten her total interessant. Ich stimme dir zu, dass es nicht sehr blutig war. Mir persönlich war das Ende auch viel zu abgedreht, insgesamt einfach zu unrealistisch.

    Liebe Grüße, Katja :)

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