2. Februar 2014

[Rezension] Verlieb dich nie in einen Vargas



Titel: Verlieb dich nie in einen Vargas
Autor: Sarah Ockler
Verlag: cbj
Genre: Jugendbuch
Seiten: 416

Einband: Hardcover
Preis: 16,99 €
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Jude Hernandez hat eine Menge von ihren Schwestern gelernt, aber die wichtigste Regel lautet: Verlieb dich nie in einen Vargas! Sogar einen Blutseid hat sie darauf geschworen. 

Jetzt lebt Jude als einzige der Schwestern noch bei ihren Eltern, es ist der letzte Sommer vor dem College. Um ihren kranken Vater aufzuheitern, hat sie einen jungen Mechaniker angeheuert, der das Vintage-Motorrad ihres Vaters reparieren soll. Kann sie etwas dafür, wenn er gut aussieht? Und unerwartet süß ist? Und Emilio Vargas heißt? Schließlich handelt es sich um eine reine Geschäftsbeziehung und von einer Vargas-Flirtattacke lässt sie sich schon mal gar nicht durcheinander bringen. 

Aber Judes eiserne Abwehr erhält erste Risse. Wird zum dritten Mal ein Vargas das Herz einer Hernandez brechen?


Wie hat mich dieses Cover doch in die Irre geführt! Da erwartet man einen kitschigen Jugendroman mit einer verzwickten Liebesgeschichte, bei der man einfach abschalten kann und dann das.

Jude ist ein total selbstloses Mädchen, dass eine innige Beziehung zu ihren Eltern hat. Das hat mir schon mal gut gefallen. Das mit ihrem Vater etwas nicht stimmt, merkt man schon auf den ersten Seiten. Jude spielt sowas wie den Babysitter für ihren Vater und das macht sie gerne. Das einzige, was man Jude vielleicht vorwerden könnte wäre, dass sie ZU selbstlos ist. Man wünscht ihr ein eigenes Leben ohne so viel Verantwortung. Aber sie denkt nur an ihre Familie und wie sie es allen recht machen kann.

Zum Glück taucht dann bald Emilio Vargas auf, der weiß wie er mit ihr umgehen muss. Und trotz der Hürde eines Schwurs, shakern die beiden ein wenig miteinander rum und das macht schon Spaß zu lesen, wie sich die beiden annähern.

Doch dann wird der Vater immer kränker und die Geschichte auch immer emotionaler. Jude nimmt immer mehr Verantwortung für die Krankheit auf ihre Schultern und ihre Familie scheint das nicht zu merken, was mich sehr genervt hat. Nur Emilio ist so hinreißend zu ihr und das erkennt sie gar nicht. Dieses hin und her hat manchmal schon genervt.

Auch wenn die Geschichte vielleicht ein wenig vorhersehbar ist, hält sie dennoch ein paar Überraschungen bereit. Gerade so, dass sie nicht langweilig, aber auch nicht total absurd wird.

Ich glaube das Buch ist auf jeden Fall etwas für Leser von "Vergiss den Sommer nicht".

Auch wenn es ein bisschen gedauert hat, bis die Geschichte in Gang gekommen ist, fand ich das Buch wirklich lesenswert. Es passiert nicht viel, aber die emotionale Erzählung hat mich immer wieder gefesselt.

4 von 5 

Kommentare:

  1. Mir hat das Buch auch ziemlich gut gefallen, gerade weil es emotional wird als man erwartet ;) Und eigentlich mag ich ja solche Vergleiche wie "Wenn dir blabla gefallen hat, wirst du auch dieses Buch lieben" nicht, aber hier kann man das echt mal gerechtfertigt sagen^^ "Mein Sommer nebenan" fand ich zwar noch einen Ticken besser (vor allem wegen Jase Familie), aber von der Stimmung sind die sich wirklich ähnlich :)

    Liebe Grüße,
    Filo

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    1. Ich vermeide auch solche Vergleiche, weil ich jedes Buch als neue Geschichte sehe, aber bei dem Buch ging es nicht anders :)

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  2. Hallöchen,
    schöner Blog und tolle Rezi! Da musste ich gleich Leserin bei dir werden!
    LG Cornelia
    http://garfieldsbuecherecke.blogspot.co.at/

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  3. Hallöchen :D
    Also ich habe über dieses Buch schon vieles gelesen und bisher wirklich nur gutes :D
    Ich denke irgendwann werde ich das Buch vielleicht auch mal lesen :)

    Liebst, Lotta

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