16. April 2014

[Rezension] Mehr als das



Titel: Mehr als das

Autor: Patrick Ness
Verlag: cbt
Genre: Science-Fiction
Seiten: 512

Einband: Hardcover
Preis: 17,99 €
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Ich danke dem cbt Verlag und wasliestdu.de für das Freiexemplar!
In welcher Wirklichkeit leben wir?

Ein Junge ertrinkt, verzweifelt und verlassen in seinen letzten Minuten. Er stirbt. Dann erwacht er, nackt, verletzt und durstig, aber lebendig. Wie kann das sein? Und an was für einem seltsamen, verlassenen Ort befindet er sich? 

Während er versucht zu verstehen, was mit ihm geschehen ist, regt sich Hoffnung bei dem Jungen. Ist das vielleicht doch noch nicht das Ende? Bietet dieses Leben vielleicht doch mehr als das?
Allein vom Cover her, wäre mir das Buch vermutlich nicht aufgefallen, aber der Inhalt macht schon ziemlich neugierig...

Der erste Teil hält den Leser ein wenig hin, weil man kaum was erfährt. Seth sitzt in einer Welt fest und erinnert sich immer wieder an Vergangenes. Das ist auf der einen Seite sehr interessant und zwingt zum Weiterlesen, aber andererseits bin ich für solche Geschichten zu ungeduldig. Man weiß, dass da etwas außergewöhnliches passiert und Seth läuft irgendwie auf der Stelle.

Besser wird es, als Seth zwei Mitstreiter an die Seite gestellt bekommt. Regine und Tomasz haben ein wenig frischen Wind in die Geschichte gebracht und waren ein wenig interessanter, weil sich ihre Geschichten erst sehr spät auflösen.

Besonders gut hat mir der Schreibstil von Patrick Ness gefallen. Er kann total mit Worten umgehen und schreibt sehr bildhaft. Ich mag diese Bezeichnung eigentlich nicht, aber da ist zum Beispiel der Prolog, in dem Seth ertrinkt. Patrick Ness schreibt das so genial, dass man fast das Gefühl hat selbst keine Luft mehr zu bekommen. Man spürt die Strömung, die einen wegzieht. Das ist echt faszinierend und einfach sensationell!

Science-Fiction im Jugendbuchbereich mag ich eigentlich, aber ich finde Patrick Ness hätte aus seiner Idee mehr machen können. Er hätte viel tiefer auf dieses Problem "Social Media in der Zukunft" eingehen können und es viel extremer ausbauen können.

Ich fand den Anfang sehr spannend, doch irgendwie konnte die Spannung nicht aufrecht gehalten werden. Die Erklärung für das alles war mir ein wenig zu langweilig und gewöhnlich. Gerade weil Patrick Ness so mit Worten umgehen kann, habe ich da einfach mehr erwartet. Trotzdem ließ sich das Buch sehr schnell lesen. Verdiente:

3 von 5

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