27. Juli 2014

[Rezension] Grischa - Goldene Flammen (Band 1)



Titel. Grischa - Goldene Flammen
Autor: Leigh Bardugo
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasy
Seiten: 352

Einband: Hardcover
Preis: 17,90 €
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Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.

Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt.

Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen? Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen?

Ich hatte schon fast geahnt, dass die Geschichte zu Fantasylastig wird, aber dank der Carlsen-Challenge wollte ich das Buch endlich vom SuB haben.

Bücher in den Wesen auftauchen, die über Vampire, Werwölfe oder Zombies hinausgehen, sind mir immer ein Graus. Meine Fantasie reicht einfach nicht dafür aus, mir solche übernatürlichen Biester vorzustellen. Am besten wäre es, wenn man immer ein entsprechendes Bild abdruckt, damit könnte ich arbeiten. Gott sei Dank, tauchten diese seltsamen Wesen nicht sehr oft auf.

Es gab aber auch fantasievolle Komponenten in dem Buch, die mir sehr gefallen haben, z.B. der Hirsch, dessen Geweih bestimmte Kräfte besitzt. Damit konnte Leigh Bardugo mich dann wieder begeistern.

Die Hauptprotagonistin Alina macht ein Wandlung durch, die ich so auch noch in keinem Buch erlebt hatte. Fand ich sie am Anfang noch richtig gut, wurde sie mit dem Verlauf der Geschichte immer unsympathischer. Sie ist immer so unsicher und trifft Entscheidungen, die ich einfach blöd fand. Da hätte ich mir gewünscht, dass sie ein wenig mutiger und selbstbewusster werden würde.

Ein bisschen verwirrend fand ich die Sache mit den magischen Fähigkeiten der Grischa. Ich habe nicht ganz verstanden warum, wieso und weshalb diese Gruppierung besteht und was deren Aufgabe ist. Leigh Bardugo hätte hier noch mehr in die Tiefe gehen müssen.

Ich würde das Buch den Lesern empfehlen, die Bücher á la "Daughter of Smoke and Bone" gut fanden. Man muss Fantasy halt mögen.

Auch wenn ich einiges an dem Buch kritisieren musste, fand ich die Geschichte doch ganz unterhaltsam. Einige fantastischen Wesen waren mir too much, andere wieder magisch. Ähnlich ist es mit der Hauptprotagonistin: Mal ist sie sympathisch und dann wieder überhaupt nicht, weil sie einfach zu unsicher ist.

3 von 5

 1. Goldene Flammen
2. Eisige Wellen
3. Lodernde Schwingen

1 Kommentar:

  1. Sehr schöne Rezi!
    Ich fand die Begriffe im Buch auch sehr verwirrend, und am Anfang konnte ich fast nichts auseinander halten, aber dank der Carlsen-Seite bin ich dann etwas klar gekommen. Manchmal hilft es auch zu googlen, z.b. nach den Volkra.

    LG Piglet ♥

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