9. Juli 2014

[Rezension] Silber - Das zweite Buch der Träume



Titel: Silber - Das zweite Buch der Träume
Autor: Kerstin Gier
Verlag: Fischer
Genre: Jugendfantasy
Seiten: 416

Einband: Hardcover
Preis: 19,99 €
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Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an?

Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts …

Ein Jahr lang, habe ich auf den zweiten Teil der Trilogie gewartet und dann habe ich mich nicht getraut mit dem Buch zu beginnen, weil ich schon vergessen hatte, worum es eigentlich geht. Nachdem ich das Cover dann ein paar Tage bewundert habe, konnte ich mich dann doch endlich überreden. Überraschender Weise kam ich sehr schnell wieder in die Geschichte rein. Sobald einzelne Protagonisten ihren Auftritt hatten, konnte ich mich wieder an sie erinnern.

Allerdings haben sich bei mir im Laufe der Geschichte die Sympathien ein wenig verschoben. Während ich Liv im ersten Buch der Träume sehr gelungen fand, fand ich sie nun ab und zu sehr übertrieben unreif. Nachdem was sie erlebt hat, hätte ich erwartet das sie ein wenig selbstbewusster und vorsichtiger an die Sache rangeht, aber sie scheint überhaupt nichts ernst zu nehmen.

Das selbe gilt für Henry. Er wird mir immer unsympathischer, weil er so viele Geheimnisse hat und man erfährt erst auf den letzten Seiten wo sein Problem ist und das war mir dann auch zu 08/15. Entweder die Auflösung ist dramtischer, oder man lässt das geheimnisvolle Problem einfach weg.

Die negativen Punkte rund um Henry und Liv sind aber nicht ausschlaggebend für eine schlechte Bewertung. Es ist eher meckern auf höchstem Niveau. Es gibt im Gegenzug auch sehr viele richtig sympathische Protagonisten, die perfekt gelungen sind. Um nur zwei zu nennnen: Mia und Grayson - ich liebe sie.

Inhaltlich ist das Buch gut gelungen. Zwar brauchte es ein wenig, bis die Geschichte an Fahrt gewinnt, aber dann ist sie richtig spannend. Ich weiß nicht wie Kerstin Gier das macht, aber ihre Bücher sind immer viel zu schnell durchgelesen. Ich schätze, dass ist die perfekte Mischung aus Humor, Spannung und liebevollen Details. So manches mal musste ich beim Lesen lachen oder grinsen, weil es so niedliche und witzige Passagen gab.

Das Ende ist natürlich ein gemeiner Cliffhanger und nun heißt es wohl wieder ein Jahr lang auf die Fortsetzung warten.

Mit dem zweiten Buch der Träume verzaubert Kerstin Gier wieder ihre Leser, doch es braucht ein paar Seiten, bis die Geschichte an Fahrt gewinnt.

4 von 5

2. Das zweite Buch der Träume
3. Vermutlich: Das dritte Buch der Träume

1 Kommentar:

  1. Auch ich habe das bereits gleich nach Erscheinen gekauft - werde es wohl in meinem Urlaub lesen- und bin schon total gespannt!
    Liebe Grüße
    Anett.

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