28. Februar 2015

[Rezension] Zwischen Schnee und Ebenholz



Titel: Zwischen Schnee und Ebenholz
Autor: Ann-Kathrin Wolf
Verlag: Impress
Genre: Jugendfantasy
Seiten: 280

Format: ebook
Preis: 3,99 €



Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden.

Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf?

Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht…

Geschichten, die einen Märchenbezug haben, finde ich immer toll und haben mich bisher auch noch nicht enttäuscht. Meine Erwartungen an "Zwischen Schnee und Ebenholz" waren demnach schon ein wenig hoch. 

"Zwischen Schnee und Ebenholz" fängt eigentlich wie das typische Jugendbuch an. Alexandra geht artig zur Schule und wird dort von ihren Mitschülern gehänselt. Ihre beste Freundin Lilly ist aber immer an ihrer Seite... Und dann tauchen Lukas, William und Gabrielle auf. Ab dann wurde mir die Geschichte manchmal zu verwirrend, weil man einfach nicht hinter die Geheimnisse der drei gekommen ist. 

Die Verbindungen zu "Schneewittchen" fand ich aber wieder super. Da hat sich Ann-Kathrin Wolf sehr neue Dinge einfallen lassen und es hat mir gefallen, dass sie nicht einfach nur ein paar Märchenfiguren ins Jetzt geschrieben hat. 

Leider war mir das große Finale einfach zu groß und übertrieben. Ich hatte das Gefühl, dass die Hälfte des Buches aus dem großen Endkampf bestand und das bedeutet jede Menge Drama, Drama, Drama. Und irgendwann war dann der Punkt erreicht, wo ich echt genervt war, weil vieles, was das Ende noch weiter hinauszögerte, einfach unnötig war. Weniger wäre in dem Fall mehr gewesen.

Von mir aus hätte die Geschichte auch ein bisschen romantischer sein können. Das ist aber Geschmackssache. Ich fand es nur komisch, dass ich irgendwann die kleine Lovestory zwischen Lilly und ihrem Angebeteten interessanter fand, als die zwischen Alexandra und ihren Kerl. 

Die Verbindungen zu dem bekannten Märchen "Schneewittchen" fand ich total klasse und kreativ. Die Geschichte brauchte allerdings einen langen Anlauf, bis sie interessant wurde und dann war es mir zu viel "Endkampf". Daher nur: 

3 von 5

Kommentare:

  1. Hallo Svenja!

    Ich hatte einen ganz ähnlichen Eindruck wie du ... vor allem das Ende war sehr, sehr, sehr zu lang ;)
    Märchenadaptionen mag ich mittlerweile auch sehr gerne, aber hier war mir das ganze definitiv zu konfus ... vor allem kann ich mich hauptsächlich daran erinnern, dass Alexandra ständig Kaffee getrunken und geduscht hat ^^

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Das mit dem Kaffee trinken ist mir auch aufgefallen :D

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  2. Schade, dass es dich nicht so vom Hocker gehauen hat. Ich bin ja eigentlich auch sehr für märchenähnliche Geschichten, aber die müssen dann schon richtig gut sein.

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