2. Mai 2015

[Rezension] Love Letters to the Dead



Titel: Love Letters to the Dead
Autor: Ava Dellaira
Verlag: cbt
Genre: Young Adult
Seiten: 416

Einband: Hardcover
Preis: 17,99€
Bestellen? *klick hier*

Ich danke dem cbt Verlag für das Rezensionsexemplar!

Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden.

Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Inhalt klang mal nicht nach einer Geschichte, die man bereits 100 mal gelesen hat.

Letztendlich wurde ich aber gerade in diesem Punkt ein wenig enttäuscht. Letztendlich ist "Love Letters to the Dead" doch nur ein typisches Jugendbuch und daher auch ein wenig vorhersehbar. Nicht falsch verstehen: Ich mag diese Geschichten trotzdem, nur die Einzigartigkeit fehlt.

Mir fehlte auch oft der Sinn hinter den Briefen. Also es war mir nicht immer klar, warum Laurel eine Geschichte aus ihrer Vergangenheit gerade diesem verstorbenen Prominenten schreibt. Manchmal wird man darüber aufgeklärt mit Sätzen wie "Ich schreibe dir, weil du so mutig warst", aber meistens gibt es keine Verbindung und das hat mich gestört.

Eine Kleinigkeit, die mich immer wieder vom Lesen abgehalten war, dass ich einige Promis nicht kannte. Dann musste ich erstmal das Buch bei Seite legen und die Berühmtheit googeln. Und wenn Laurel dieser Person nach 50 Seiten erneut einen Brief schreibt, habe ich wieder alles vergessen und konnte erneut googeln. Das muss ich aber wohl eher meiner Allgemeinbildung zuschreiben und nicht Ava Dellaira.

Von diesen Schönheitsfehlern mal abgesehen, hat mir die Geschichte, die Laurel auf den knapp 400 Seiten erzählt, gut gefallen. Dadurch, dass es ein Geheimnis zu lüften gibt, wird man praktisch gezwungen das Buch immer weiterzulesen und möglichst keine Pausen einzulegen. Die Geschichte ist auch nicht sonderlich kompliziert und daher schnell zu lesen.

Laurel macht eine kleine Wandlung durch und es ist schön zu sehen, in welche Richtung die geht. Manchmal scheint Laurel ein wenig naiv und sehr unsicher, aber am Ende erfährt man dann auch, warum. Trotzdem fand ich Laurel sympathisch.

"Love Letters to the Dead" ist leider kein Buch, dass mich sehr überrascht hat. Die Geschichte ist dennoch nett und so geschrieben, dass man sie schnell lesen kann. Mich hat es jedoch sehr gestört, dass zwischen den Briefen und den VIPs keine Verbindung besteht.

3 von 5

Kommentare:

  1. Hey!
    Ich kann deine Rezi gut nachvollziehen. Aus der Idee hätte man, denke ich, weitaus mehr herausholen können. Hier wurde eine Menge Potential verschenkt. Sehr schade!
    LG
    Yvonne

    AntwortenLöschen
  2. Eine sehr schöne Rezension, und ja es stimmt manchmal fehlte der Zusammenhang zwischen dem Prominenten und der Geschichte, aber irgendwann hab ich das größtenteils ausgeblendet.

    LG Piglet <3

    AntwortenLöschen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...