16. Juni 2015

[Rezension] The Wild Ones - Verführung (Band 1)


Titel: The Wild Ones 1 - Verführung
Autor: M. Leighton
Verlag: Heyne
Genre: New Adult
Seiten: 352

Einband: Paperback
Preis: 8,99€
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Ich danke dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!

Camille »Cami« Hines ist die über alles geliebte Tochter des Vollblutpferdezüchters Jack Hines, der die Champions des Südens hervorbringt. Abgesehen davon, dass sie sich manchmal ein wenig eingeengt fühlte, war Cami bislang eigentlich recht zufrieden mit ihrem Freund, ihrem Leben und ihrer Zukunft – das war, bevor sie Patrick Henley kennenlernte.

»Trick« verwischt die Grenzen zwischen dem, was Cami will, und dem, was von ihr erwartet wird, und stürzt sie in einen Strudel aus Leidenschaft, Verpflichtungen und grenzenlosem Begehren.

Nachdem mir die "Addicted to You"-Bücher von M. Leighton so gut gefallen haben, war ich richtig froh, dass es von der Autorin schnell Nachschub gab.

Die weibliche Hauptperson Tami kam mir am Anfang etwas versnobt vor. Das war wohl aber volle Absicht von M. Leighton, sonst wäre die Geschichte nur halb so unterhaltsam. Denn das krasse Gegenteil von Cami ist der coole Trick. Beide sind wie Feuer und Wasser. Relativ schnell wird dann aber deutlich, dass die Chemie stimmt. Doch die Geschichte wäre zu einfach, wenn sich die beiden plötzlich um den Hals fallen würden. Das große Happy End ist in weiter Ferne. Die Neckereien der beiden war zwar ganz nett, aber in dem Genre überhaupt nichts neues.

Erst als klar wird, dass es da etwas gibt, das eine gewissen Verbindung zwischen den beiden Familien von Cami und Trick vermuten lässt, wird der erste Teil von „Wild Ones“ dann doch unterhaltsam. Und dann löst M. Leighton sich auch endlich von allen 08/15 Geschichten und sie zeigt wieder, dass sie auch anders kann.

Der erotische Teil kam für mich in diesem Buch ein wenig zu kurz. Ich mag es nun auch nicht, wenn die Protagonisten mit nichts anderem beschäftigt sind, aber d

Ich habe leider auch wieder gemerkt, dass ich die Kulisse von Ställen und Pferdehöfen nicht mag. Für mich sind das keine erotischen oder romantischen Orte. Zum Glück spielten die Pferde bei M. Leighton eher eine Nebenrolle. Allerdings frage ich mich schon, warum in jedem Buch/Film, das/der auf einem Gestüt spielt, ein Fohlen zur Welt kommen muss. Für mich kam das alles manchmal zu Klischeehaft rüber.

Der erste Teil der „Wild Ones“-Serie war eine kurze und durchaus nette Unterhaltung, aber eben auch eine Geschichte ohne Überraschungen und voller Klischees. Erst am Ende konnte M. Leighton mich dann wieder mit individuellen Ideen überzeugen, aber da war es schon fast zu spät.

3 von 5

 1. Verführung
2. Verlangen
3. Verheißung


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